Frauen Union – Textilsiegel und Mütterrente

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Katja Rathje Hoffmann MdL, Landesvorsitzende der Frauen Union der CDU

Fair ist besser! Die Frauen Union wirbt für einheitliches Textilsiegel

„Ein einheitliches Textilsiegel wäre ein großer Schritt im Kampf gegen die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in unzähligen Textilfabriken weltweit. Klagen alleine reicht nicht. Wir wollen konkret etwas gegen die Ausbeutung tun“, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU, anlässlich der Kreisvorsitzenden-Konferenz der Frauen Union im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin.

Unterstüzt wird diese Forderung auch aus Schleswig-Holstein durch die Landesvorsitzende Katja Rathje-Hoffmann(MdL) und ihre Stellvertreterinnen Astrid Damerow(MdL) und Dr. Stefanie Rönnau.

Einige Unternehmen nehmen ihre Verantwortung bereits wahr und vereinbaren für ihre Aufträge die Einhaltung von Mindeststandards oder entwickeln eigene Gütesiegel.

Rathje-Hoffmann: „Derzeit gibt es 70-80 verschiedene Textilsiegel. Durch diesen Kennzeichnungsdschungel können sich die Verbraucher nicht durchkämpfen. Beim Kauf eines Kleidungsstücks muss auf einem Blick erkennbar sein, ob das Produkt ökologischen und sozialen Standards genügt. Die Menschen müssen von ihrer Arbeit leben können, ohne dabei ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen.“

Am Beispiel eines T-Shirts für 29 Euro lässt sich leicht nachweisen, dass Lohnkosten der Arbeiterinnen beim Verkaufspreis kaum ins Gewicht fallen. Die Arbeiterin bekommt 18 Cent für die Herstellung des T-Shirts. Der Lohnkostenanteil liegt im Schnitt bei etwa zwei Prozent. Selbst bei einer Verdoppelung der Lohnkosten hätte das nur geringe Auswirkung auf den Endpreis.

Die Landesvorsitzende der Frauen Union der CDU: „Beim Kauf sollte sich Jeder fragen, ist das Produkt ökologisch und sozial fair produziert. Wir appellieren an die Verantwortung der Verbraucherinnen und Verbraucher: Fair ist besser!“

 Ab heute gilt: Mehr Gerechtigkeit für Mütter!

„Das haben sich die Mütter erarbeitet! Mit der Verbesserung der Mütterrente wird die Lebensleistung einer ganzen Generation von Frauen gewürdigt. Jede dieser Frauen hat mit der Erziehung von Kindern einen Beitrag für die Gesellschaft geleistet“, erklärt Katja Rathje-Hoffmann (MdL), Landesvorsitzende der Frauen Union Schleswig-Holstein anlässlich des Inkrafttretens des Rentenpakets zum 1. Juli 2014.

Ab 1. Juli 2014 bekommen Eltern mehr Rente für Kinder, die vor 1992 geboren wurden. Insgesamt erhalten 9,5 Millionen Mütter und Väter dadurch mehr Geld. Kleine und mittlere Einkommen profitieren überdurchschnittlich von der Mütterrente.

Katja Rathje-Hoffmann: „Viele Mütter haben mich angesprochen, was sie tun müssen, um die verbesserte Mütterrente zu bekommen. Die meisten müssen gar nichts tun. Mütter, die bereits eine Rente beziehen, bei der die Kindererziehungszeiten für ein vor 1992 geborenes Kind berücksichtigt wurden, erhalten die Mütterrente ohne Antrag! An dieser Stelle will ich daher vor Abzockern warnen, die die Unkenntnis von Frauen ausnutzen und kostenpflichtige Antragsberatungen anbieten.“

Die Neubewertung der Kindererziehungszeiten erfolgt automatisch durch die Rentenversicherung. Frauen, die noch keine Rente erhalten, aber bereits ihre Kindererziehungszeiten geltend gemacht haben, werden ebenfalls automatisch durch die Rentenversicherung berücksichtigt.

All jene, die ihre Kindererziehungszeiten noch nicht angegeben haben, sollten dies nun nachholen. Die Deutsche Rentenversicherung weist darauf hin, wer bislang noch keinen Anspruch auf Regelaltersrente hatte und jetzt dank der Kindererziehungszeiten auf fünf Jahre an Beitragszeiten kommt, sollte sich an die Deutsche Rentenversicherung wenden.

Wichtiger Hinweis: „Damit die Rente zum frühestmöglichen Zeitpunkt ab Juli 2014 beginnen kann, muss der Rentenantrag bis Ende Oktober 2014 gestellt werden. Wird die Rente später beantragt, kann sie erst ab dem Monat der Antragstellung gezahlt werden“, erklärt die Landesvorsitzende der Frauen Union Schleswig-Holstein.

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