Seth und Stuvenborn kämpfen weiter für ihren Radweg

MST-Naegele-neu-WEB

Seth – Dr. Frank Nägele, der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein (Bildmitte) übernahm am Donnerstag, 10. Juli von Bürgermeisterin Maren Storjohann die Argumentationsliste für einen sicheren Radweg an der Landesstraße 232 zwischen Seth und Stuvenborn für die Überplanung des Radwegenetzes des Landes 2015/2016. In ihrer Überzeugungsarbeit wurde die Bürgermeisterin durch den stellvertretenden Landrat Claus Peter Dieck (links), Stuvenborns Bürgermeister Rainer Ahrens und Seths Altbürgermeister Lothar Dehnert unterstützt.

Argumente für einen Lückenschluss an der L 232 zwischen Seth und Stuvenborn

Kraftgürtel von Hamburg – Hier ist mehr Verkehr als in anderen Kreisen

A7 ist die nächsten 7 Jahre Dauerbaustelle- Umfahrungen betreffen auch uns auf der L 232:

Die A 20 kommt. Dann siedeln sich dort auch Gewerbegebiete an. Wir bekommen die Anschlussstelle Hartenholm/Struvenhütten. Das hat zur Folge, dass auch ein höheres LKW-Aufkommen bei uns zu verzeichnen sein wird als Zubringer zur B 432. Auch um die Maut zu umfahren, wird der Verkehr hier entlang gehen. Zusätzlich auch als Verbindungsweg zwischen der A 7 zur A 1 (Bad Oldesloe) geht bei uns durch den Ort mehr LKW-Verkehr.
Wir haben auch eine Sicherungspflicht den Bürgern gegenüber.

Es werden 2 große Gemeinden (ca. 4000 Einwohner) miteinander verbunden und wachsen zusammen, um eine schon jetzt bestehende gemeinsame Infrastruktur ortsübergreifend zu nutzen:

Unsere Einkaufsmöglichkeit ist der Edeka in Stuvenborn, der jetzt vergrößert wird

Die Post und Banken sind in Stuvenborn (Geld holen)

Arztpraxis in Seth (Patienten aus Stuvenborn)

Gaststätte befindet sich in Stuvenborn (Sether Seniorenclub und Sozialverbände nutzen diese für Veranstaltungen)

Sportvereine (Jugendmannschaften kooperieren) Kinder fahren mit dem Fahrrad zum Training (Eltern berufstätig)

Wir haben eine gemeinsame Kirchengemeinde (Stuvenborn- Seth- Sievershütten). Die Jugendlichen fahren zum Konfirmandenunterricht und zum Kirchgang am Sonntag mit dem Fahrrad.

Wir haben die freie Schulwahl. Eltern wechseln auch hier die Dörfer.

Wir haben eine Zunahme der älteren Bevölkerung (auch Altersarmut ist zu beachten, nicht jeder hier verfügt über ein Auto, hohe Spritkosten kann nicht jeder bezahlen)

Wir ermöglichen Kleinen und Älteren die Teilnahme am sozialen Leben,

Wenn sie mobil mit dem Fahrrad fahren könnten.

„Ruhlo“ hat sich seit 2007 verändert. Dort ist eine Biogasanlage entstanden, die gerade einen Antrag auf Erweiterung gestellt hat.

Des Weiteren hat sich dort ein Lohntechnisches Unternehmen angesiedelt.

Einen Zimmereibetrieb gibt es auch.

Das bedeutet, ein hohes Aufkommen an riesigen Maschinen auf einem 3 Meter breiten Wirtschaftsweg mit rechtwinkligen Kurven.

Keine Ausweichmöglichkeiten, da von Knicks umgeben.

Lückenschluß (auch touristisch) von Bad Oldesloe bis Kaltenkirchen

Läng ca. 1,8 km

Die Grundstückseigentümer haben schriftlich die Einverständniserklärungen erteilt.

Auch unter ökologischen und klimaschutzrechtlichen Gründen ist der Bedarf an funktionierenden Fahrradwegen gegeben

Weitere Informationen bei
Bürgermeisterin Maren Storjohann
Telefon: 04194/98233

 

Artikel teilen:
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.