MIT – Vereinbarkeit von Familie und Beruf

PRESSEMITTEILUNG

Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Kreis Segeberg

 Vereinbarkeit von Familie und Beruf

MITkleinDie Stiftung Beruf und Familie Neumünster·Segeberg stellt eine Notfallbetreuung für Kinder sicher. Sie ist im September 2013 aus unternehmerischer Initiative heraus entstanden. Diese privatwirtschaftliche Initiative wird von der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU unterstützt. Die von der Stiftung entwickelten Angebote sollen zu einer verbesserten Vereinbarkeit von Beruf und Familie beitragen und Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen entlasten, erläutert Hans-Peter Küchenmeister, Pressesprecher des MIT-Kreisverbandes Segeberg.

Die Unternehmen der Region können auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Angebote wählen. Dazu gehören u.a. Kindernotfallbetreuung, Sonder- und Randzeitenbetreuung, Ferienbetreuung und Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen.

Unverhofft kommt oft – gut betreut in Notfällen

Die Kindernotfallbetreuung ist ein ergänzendes Angebot zur Regelbetreuung und zugänglich für alle Mitarbeiter von Unternehmen in Neumünster und dem Kreis Segeberg, die mit der Diakonie Altholstein einen Nutzungsvertrag über diese Leistung abschließen. Die jährlichen Nutzungskosten der Notfallbetreuung für die Unternehmen richten sich nach einem Staffelungsmodell, abhängig von der Anzahl der Beschäftigten im Unternehmen.

Ein nicht planbarer Betreuungsnotfall bringt erwerbstätige Eltern häufig in eine schwierige Konfliktsituation, da sowohl das Kind versorgt werden muss, als auch die beruflichen Belange unverschiebbar sind und nicht einfach hinten anstehen können. Deshalb ist den Eltern meist schon damit geholfen, wenn der erste Tag des nicht geplanten Notfalls abgedeckt ist. Die Notfallbetreuung wird in Ausnahmefällen auch an einem weiteren Tag des gleichen nicht planbaren Notfalls gewährt.

Eine Notfallbetreuung greift, wenn die Regelbetreuung ungeplant ausfällt, es einen Engpass in der Betreuung gibt oder das Kind keine Regelbetreuung besuchen kann. Die Eltern entscheiden, wo ihr Kind/ihre Kinder betreut werden sollen. Binnen zwei Stunden übernimmt eine qualifizierte Fachkraft die Aufsicht wahlweise im Haushalt der Eltern, in einem der Betreuungsstützpunkte oder im Betrieb.

Als Notfallbetreuung gilt z.B.: Ausfall der regulären Tagespflegeperson. Ausfall von Mutter/Vater der/die normalerweise (ganztägig) das Kind/die Kinder betreut, Mutter/Vater kann Kind nach einer Dienstreise nicht aus der Kita abholen, da Bahn/Flugzeug erheblich verspätet ankommen, Betreuung während einer Rekonvaleszenz, wenn betriebliche Gründe vorliegen (am ersten Tag), Kita- bzw. Hortbetreuung oder Ganztagesschulbetrieb fällt aus unvorhersehbaren Gründen aus, unvorhersehbare Arbeitsanfälle im Betrieb, die keinen Aufschub dulden usw.

Dem Unternehmen entsteht kein weiterer Verwaltungsaufwand und den Beschäftigten entstehen keine zusätzlichen Kosten. Ulrich Graumann, Geschäftsführer der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg (WKS) bewertet die Initiative sehr positiv: „Ein attraktiver Wirtschaftsstandort misst sich auch an der Familienfreundlichkeit der Unternehmen“ Zur Notfallbetreuung sagt er: „Sie hilft und ist günstig.“

Betreuungsstützpunkte

Es gibt zur Zeit drei Betreuungsstützpunkte, und zwar in Neumünster, Segeberg und Henstedt-Ulzburg.

Nord: Diakonisches Werk Altholstein, Am Alten Kirchhof 1, 24534 Neumünster

Mitte: In den Räumen des Ev. Bildungswerkes des Kirchenkreises Plön-Segeberg, Falkenburger Straße 88, 23795 Bad Segeberg

Süd: In den Räumen der Ev. Lutherischen Kirchengemeinde – Kreuzkirche, Hamburger Str. 30, 24558 Henstedt-Ulzburg

Die Vorteile für Unternehmen und Beschäftigte liegen klar auf der Hand: Ein soziales Engagement des Unternehmens steigert die Motivation der Mitarbeitenden, Personalausfall aufgrund von Betreuungsengpässen wird vermieden, Steigerung der Attraktivität im Fachkräftewettbewerb und es ist eine bedarfsgerechte, kostengünstige Verbundlösung. Die Beschäftigten sind bei Betreuungsengpässen entlastet, die Kinder sind auch im Notfall in guten Händen, es herrscht eine Zufriedenheit am Arbeitsplatz und bringt eine höhere Konzentration auf die Arbeit.

Ein Partner sind die Stadtwerke Neumünster (SWN): „ Wir unterstützen diese Initiative der Diakonie Altholstein, weil die Vereinbarung von Beruf und Familie für Unternehmen unabdingbar ist, um in Zukunft im Wettbewerb um Fachkräfte und qualifiziertes Personal erfolgreich sein zu können. Die Stiftung wird ganz konkrete Maßnahmen wie Soforthilfe bei einem unplanmäßigen Ausfall der Regelbetreuung, der Betreuung außerhalb der üblichen Zeiten und eine Reihe weiterer Unterstützungen anbieten, um Eltern zu entlasten. Dieses Engagement fördern wir als modernes Unternehmen, dass seine Verpflichtung für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie anerkannt und seinen Mitarbeitern die Leistungen der Stiftung anbieten wird.“

Pressesprecher Küchenmeister empfiehlt mittelständischen Unternehmen, eine Teilnahme an diesem Programm zu prüfen und einzugehen.

Unternehmen und Arbeitnehmer wenden sich an: Diakonisches Werk Altholstein, Christianstraße 8-10, 24534 Neumünster, Bettina Niemax und Susanne Harder, Telefon: 04321/2505410, Mobil: 0170/2680138, E-Mail: bettina.niemax@diakonie-altholstein.de, susanne.harder@diakonie-altholstein.de, www.diakonie-altholstein.de.

Rickling, den 22.09.2014

V.i.S.d.P.:
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU
Kreisverband Segeberg
Hans-Peter Küchenmeister
Pressesprecher

 

 

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