CDU-Fraktion für Einbindung des Kreises Segeberg in Hamburgs Olympia-Bewerbung

Claus Peter Dieck (stellvertretender Landrat) ist der Verfasser des Antrages

Claus Peter Dieck (stellvertretender Landrat) ist der Verfasser des Antrages

Aktuell und Live aus  dem Kreistag am 27. Januar um 21.24 Uhr: Der Antrag wurde soeben in verkürzter Form als gemeinsamer überfraktioneller Beschluss im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport einstimmig angenommen.

Bad Segeberg – In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport des Segeberger Kreistages wird die CDU-Fraktion den folgenden Antrag einbringen.

Antrag der CDU Fraktion

Einbindung des Kreises Segeberg in die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele der Stadt Hamburg  

Der Kreis Segeberg begrüßt die Bewerbung der Stadt Hamburg um die Olympischen und Paralympischen Spiele. Die Verwaltung wird daher beauftragt, sich um eine Beteiligung am Planungsprozess der Hamburger Olympia-Bewerbung zu bemühen und darauf hinzuarbeiten, dass:

Christoph J. Lauff und sein Stellvertreter Uwe Voss freuen sich über den Beschluss zur Förderung der Volkshochschulen.

Der Ausschussvorsitzende Christoph J. Lauff und sein Stellvertreter Uwe Voss setzen sich für den Antrag auf der heutigen Sitzung ein.

…der Kreis Segeberg von Beginn an in das Bewerbungsverfahren einbezogen wird.
…der Kreis Segeberg im Falle einer positiven Bürgerbeteiligung und einer erfolgreichen Bewerbung beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) an allen relevanten Sport-, Verkehrs- und sonstigen Infrastrukturmaßnahmen frühzeitig beteiligt wird
… der entsprechende fraktionsübergreifende Beschluss des Landtags seitens des Kreises unterstützt wird.

Begründung: Die Stadt Hamburg und ihre umliegenden Kreise und Städte bilden eine eng verzahnte Metropolregion.  Will diese Region auch langfristig erfolgreich sein, ist eine enge Zusammenarbeit der Stadt Hamburg mit ihren Nachbarn notwendig. Dies betrifft auch die Bewerbung um und die mögliche Planung der Olympischen Spiele in Hamburg 2024 oder 2028.

Eine Austragung der Olympischen Spiele böte nicht nur dem Standort Hamburg die Chance, sich mit seinem einmaligen Konzept der Welt zu präsentieren und von der geschaffenen Bekanntheit über Jahre zu profitieren. Auch den Menschen im Kreis Segeberg bringt eine Austragung in vielerlei Hinsicht Vorteile. Dies betrifft vor allem wirtschaftliche und infrastrukturelle Aspekte. Erforderlich hierfür ist, dass sich Kreispolitik- und Verwaltung frühzeitig um eine Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg bemühen.

Sowohl der Breiten- als auch der Spitzensport sind fester Bestandteil des Kreises. Der Kreissportverband umfasst als Dachverband mehr als 200 Vereine knapp 70.000 Sportler. Die Kreisstadt Segeberg bietet mit dem Landesturnierplatz hervorragende Bedingungen für die Entwicklung des Reitsports, gerade Vereine und Verbände aus diesem Bereich beweisen ihre Spitzenstellung immer wieder mit nationalen und internationalen Titeln. Es sollte daher auch zum Selbstverständnis der Kreispolitik gehören, den Sport und seinen Stellenwert als wichtigen Gesellschaftsbestandteil aktiv zu fördern.

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