Reimer Böge und Kreishandwerkerschaft – Freie Ausbildungskapazität für ausländische Jugendliche nutzen

(vlnr.) Jochen Michalowski (Qualitätsmanagement Baugewerbe-Innung für den Kreis Segeberg), Jörg Specht (stellvertretender Kreishandwerksmeister), Reimer Böge (Mitglied des Europäischen Parlaments), Ulrike Petter (stellvertretende Geschäftsführerin).

(vlnr.) Jochen Michalowski (Qualitätsmanagement Baugewerbe-Innung für den Kreis Segeberg), Jörg Specht (stellvertretender Kreishandwerksmeister), Reimer Böge (Mitglied des Europäischen Parlaments), Ulrike Petter (stellvertretende Geschäftsführerin).

Bad Segeberg – Die Segeberger Baugewerbe-Innung ist bereit, ausländische junge Erwachsene für den Handwerksberuf auszubilden. Es wäre möglich, dafür 12-16 Ausbildungsplätze gemeinsam mit angeschlossenen Betrieben oder direkt in der überbetriebliche Ausbildungsstätte der Innung des Baugewerbes Segeberg (ÜAS) an der Burgfeldstraße zu schaffen. Mit dem Europaabgeordneten Reimer Böge (CDU) haben sich zur Umsetzung der stellvertretende Kreishandwerksmeister Jörg Specht und Qualitätsmanager Jochen Michalowski prominente Unterstützung an Bord geholt.

(vlnr.) Reimer Böge (Mitglied des Europäischen Parlaments), Jochen Michalowski (Qualitätsmanagement Baugewerbe-Innung für den Kreis Segeberg), Jörg Specht (stellvertretender Kreishandwerksmeister), Ulrike Petter (stellvertretende Geschäftsführerin).

Beim Rundgang durch die Ausbildungsstätte: (vlnr.) Reimer Böge (Mitglied des Europäischen Parlaments), Jochen Michalowski (Qualitätsmanagement Baugewerbe-Innung für den Kreis Segeberg), Jörg Specht (stellvertretender Kreishandwerksmeister), Ulrike Petter (stellvertretende Geschäftsführerin).

„Es wäre eine große Chance für junge Erwachsene aus den Ländern mit hoher Jugendarbeitslosigkeit, in diesen beispielhaften Räumen ausgebildet zu werden“, zeigte sich der Haushaltsexperte beim Rundgang durch die überbetriebliche Ausbildungsstätte beeindruckt. Die brandneue Zimmererhalle, in der ganze Einfamilienhäuser während der Ausbildung gebaut werden können, verbunden mit einem Werkraum, einem Maschinenraum, Schulungs- und Lagerräumen könnten mit noch mehr Leben erfüllt werden. Neben der bundesweit einzigartigen Ausstattung überzeugte Böge das hohe Engagement der Innungsmitglieder für den Handwerkernachwuchs. Jörg Specht will seine guten Kontakte nach Estland zur Werbung von ausbildungswilligen Jugendlichen nutzen.

Reimer Böge sagte zu, das geplante Projekt zu unterstützen. Das Brüsseler Büro des Abgeordneten prüft neben der Anwendung des Bundesförderprogramms „MobiPro-EU“ weitere Möglichkeiten auf europäischer Ebene.

In Deutschland sind nicht mehr genügend Jugendliche bereit eine Ausbildung zu beginnen um ausreichend Fachkräfte in den Firmen zu erhalten. Die Innung kann in der Ausbildungsstätte und im Verbund mit den Ausbildungsbetrieben und dem Berufsbildungszentrum Bad Segeberg (BBZ) eine zukunftsorientierte Ausbildung anbieten und dazu beitragen, dass die Betriebe auch in Zukunft über gut ausgebildete Fachkräfte verfügen können um im Wettbewerb bestehen zu können.

Es ist für die Mitglieder der Innung und den Europaabgeordneten auch vollkommen in Ordnung, wenn die jungen Menschen ihre hier erworbenen Fähigkeiten in ihren Heimatländern nutzen.

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