Katja Rathje-Hoffmann: Das Maßnahmenpaket ist ein erster Schritt in die Wiederherstellung des Vertrauens der Patienten

Die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Katja Rathje-Hoffmann, hat Sozialministerin Kristin Alheit angesichts des heute (03. Februar 2015) von dieser vorgestellten Maßnahmenkataloges zum UKSH wegen ihres bislang zögerlichen Handelns kritisiert:

„Es hat lange gedauert, bis Ministerin Alheit überhaupt ihre Zuständigkeit für die Probleme erkennen wollte. Viel zu lange hat sie deshalb als Zuschauerin neben dem UKSH-Vorstand gestanden und alle Fragen an diesen weiter gegeben. Dieses hilflose Verhalten der Fachaufsicht hat mit dazu beigetragen, das Vertrauen der Patienten zu erschüttern“, so Rathje-Hoffmann in Kiel.

Das nun vorgestellte Maßnahmenpaket sei ein erster Schritt, um das Vertrauen der Patienten in die Notfallmedizin des UKSH wieder herzustellen. Es könne allerdings nicht eine beschleunigte Umsetzung des baulichen Masterplanes ersetzen.

Die CDU-Abgeordnete begrüßte, dass die Gesundheitsministerin ihren Vorschlag nach einer Anpassung der Meldepflichten auf dem Erlasswege aufgegriffen habe. Kein Verständnis zeigte Rathje-Hoffmann für die Entscheidung der Ministerin, die DRK-Schwestern nicht in ihrem Anliegen zu unterstützen.

„Gerade bei der geplanten Containerlösung sind erfahrene und gut ausgebildete Schwestern unersetzlich. Ich befürchte, dass diese das UKSH in großer Zahl verlassen werden“, so Rathje-Hoffmann.

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