Katja Rathje-Hoffmann kritisiert Ministerin Alheit

Katja Rathje-Hoffmann zu den DRK-Schwestern:

Ministerin Alheits Ahnungslosigkeit darf nicht zu Lasten der Pflege am UKSH gehen – Stellungnahme des Landesrechnungshofes abwarten

Die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Katja Rathje-Hoffmann, hat nach der heutigen (05. Februar 2015) Sitzung des Sozialausschusses zu den gekündigten Verträgen mit den DRK-Schwesternschaften Sozialministerin Kristin Alheit aufgefordert, über den UKSH-Aufsichtsrat dafür zu sorgen, dass die vom Landesrechnungshof angekündigte Stellungnahme abgewartet wird:

„Die Landesregierung hat diese Frage unter CDU-Führung bereits 2007 bewertet – und sich damals gegen eine Kündigung ausgesprochen.

Ministerin Alheit wollte davon heute nichts wissen. Statt dessen erklärte sie sich einmal mehr für nicht zuständig. Angesichts der so unterschiedlichen Ergebnisse der vorgelegten Gutachten und des steigenden Pflegekräftemangels darf Ministerin Alheits Ahnungslosigkeit nicht zu Lasten der Pflege am UKSH gehen. Genau das würde passieren, wenn die Schwestern sich in großer Zahl nicht am UKSH, sondern bei anderen Arbeitgebern bewerben. Vor einer endgültigen Entscheidung sollte deshalb die Stellungnahme des Landesrechnungshofes abgewartet werden“, forderte Rathje-Hoffmann in Kiel.

Das vom DRK in Auftrag gegebene Gutachten bezeichnete die CDU-Abgeordnete als schlüssig. Sie zeigte sich erstaunt, dass bereits in der Zahl der betroffenen Pflegekräfte so erhebliche Unterschiede in den Angaben von UKSH und DRK bestünden.

„Nach mehr als 100 Jahren Zusammenarbeit ist das jedoch kein Grund, einen Vertrag mit bewährten Kräften einfach zu kündigen“, so Rathje-Hoffmann.

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