Bildungspolitisches Frühstück der Senioren Union und der Jungen Union

Doree Dieck und Hans Dieter Merker

Doreen Dieck und Hans Dieter Merker

Talk

Talkrunde: v.l. na. R.: Gastgeber und Akteure auf dem Podium, H.D. Merker (SU), Heike Franzen MdL, Jens Finger, Doreen Dieck (JU), Volker Dornquast MdL

Bericht der Jungen Union

„Lernen unsere Kinder eigentlich noch? Oder ist Schule schon abgefrühstückt?“ unter diesem Titel hatte die Junge Union Segeberg zusammen mit der Senioren Union Segeberg geladen, um einmal generationsübergreifend zu diskutieren, wie die Schule in Schleswig-Holstein aktuell empfunden wird und wie sie eigentlich sein sollte. Dafür konnten wir sowohl die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Heike Franzen MdL, als auch den Pressesprecher des Philologen Verbands Schleswig-Holstein Jens Finger als Gäste und Experten auf dem Gebiet gewinnen, die zuerst einmal in einem kurzen Statement ihre Sicht auf die aktuelle Lage an den Schulen im Land und auf die Bildungspolitik in Kiel schilderten um dann für Fragen und Rückmeldungen aus dem Publikum zur Verfügung zu stehen. Zudem war der örtliche Landtagsabgeordnete und hochschulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Volker Dornquast MdL als Moderator dabei und konnte die Eindrücke seiner Kollegin im Landtag ergänzen.

Während der Diskussion wurden verschiedenen Themen wie gymnasiale Oberstufen an Gemeinschaftsschulen, der Einheitslehrer, Inklusion, gleiche Besoldung von Lehrkräften, die flächendeckend mangelnde Unterrichtsversorgung und viele weiter Themen und Probleme an- und besprochen. Dabei herrschte weiteres gehend Einigkeit darüber, dass es so wie es aktuell läuft nicht weitergehen kann und spätestens 2017 etwas getan werden muss.

Nicht nur Information sollte den Vormittag bestimmen sondern auch das gemütliche Familienfrühstück

Nicht nur Information sollte den Vormittag bestimmen sondern auch das gemütliche Familienfrühstück

Bericht der Senioren Union

Zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung hatten JU und SU in das Bürgerhaus am Beckersberg in Henstedt-Ulzburg ihre Mitglieder und alle Interessierten aus dem Kreisgebiet eingeladen.

Nach einer kurzen Vorstellung der Akteure auf dem Podium und einführenden Worten des Kreisvorsitzenden der SU Hans-Dieter Merker und der stellvertretenden Kreisvorsitzenden der JU Doreen Dieck erläuterten unter der fachkundigen Moderation des Landtagsabgeordneten Volker Dornquast

MdL Heike Franzen als Bildungspolitische Sprecherin der CDU Landtagsfraktion und Jens Finger als Pressesprecher des Philologenverbandes Schl.-H. den derzeitigen Stand der Umstrukturierungsmaßnahmen in Schulwesen und Lehrerausbildung in unserem Land.

Beide machten deutlich, dass hier versucht wird in der Schule einen gefährlichen ideologischen Einheitsbrei anzurühren der sowohl für die Kinder als auch für Lehrer auf Dauer schlimme Folgen haben wird.

In Ihrem Bemühen die Einheitsschule durchzusetzen wird mit dem sogen. Einheitslehrer in der Ausbildung ein Weg beschritten der letztendlich nicht zu einer Verbesserung der Ausbildung führt sondern letztendlich in eine Schmalspurausbildung mündet die bundesweit nicht anerkannt ist und nicht den Anforderungen entspricht die eigentlich in unserer Zeit an eine differenzierte, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Kinder in einer immer komplexer werdenden Welt zu stellen sind.

Für die Kinder heißt es, dass die Lehrer nicht mehr in der Lage sein werden so individuell auf ihre unterschiedlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten einzugehen wie es erforderlich wäre, sie auf das Leben und die individuelle weitere Ausbildung vorzubereiten und wie es in einem differenzierten, sinnvoll gegliederten Schulsystem weiterhin möglich wäre.

Das ganze wird aufgegeben zu Gunsten eines Einheitsbreies in dem sowohl die Besten als auch die Schwächsten nicht mehr auch nur halbwegs optimal gefördert werden können.

In einem über 2 Stunden währenden Gedankenaustausch zwischen dem Dreiergespann auf dem Podium und dem sachverständigen Publikum blieb keine Frage unbeantwortet.

Alle Anwesenden waren sich einig, dass hier eine Entwicklung eingeleitet wird bzw. bereits wurde, die in Zukunft auch für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes, das ja letztendlich darauf angewiesen ist über den Ideenreichtum seiner klügsten Köpfe seinen Platz in der Welt und seinen Wohlstand zu erhalten, negative Folgen haben wird.

 

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