Katja Rathje-Hoffmann: Anpassung der Betreuungszeiten und eine bessere Personalausstattung der KiTas müssen an erster Stelle stehen

Die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Katja Rathje-Hoffmann, hält die Verbesserung der Qualität der frühkindlichen Bildung derzeit für das drängendste Problem an den Kindertagesstätten in Schleswig-Holstein.

„Es wird immer deutlicher, dass aufgrund des Bildungsauftrages der KiTas der Betreuungsschlüssel angepasst werden muss. Viele Eltern wünschen sich auch bessere Betreuungszeiten. Wenn in Schleswig-Holstein mehr Geld für KiTas ausgegeben wird, dann muss die Lösung dieser Probleme an erster Stelle stehen“, forderte Rathje-Hoffmann heute (08. Juni 2015) in Kiel.

Der Einstieg in eine grundsätzlich wünschenswerte Elternbeitragsfreiheit dürfe erst erfolgen, wenn die Qualität der frühkindlichen Bildung verbessert und dies ohne neue Schulden möglich sei.

„Über die Sozialstaffel wird schon heute den Kindern bedürftiger Eltern der Besuch der KiTa ermöglicht. Am meisten würden von der Befreiung also diejenigen Eltern finanziell profitieren, die sich Beiträge leisten können. Und gerade diesen ist die Qualität der Bildung ihrer Kinder besonders wichtig“, so Rathje-Hoffmann.

Darüber hinaus würde eine schuldenfinanzierte Elternbeitragsfreiheit bedeuten, dass die Kinder am Ende die Kosten ihrer KiTa-Zeit mit Zinsen und Zinseszinsen selbst bezahlen müssten.

„Eine schuldenfinanzierte Elternbeitragsfreiheit ist keine Kostenlos-KiTa“, so Rathje-Hoffmann.

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