Ingbert Liebing – Gottesbezug erinnert an Grenzen menschlichen Handelns

„Der Gottesbezug in unserer Landesverfassung soll uns Menschen daran erinnern, dass es Grenzen unseres Handelns gibt. Es geht also um eine Demutsformel. Es geht und ging hier nicht um ein ganz bestimmtes Gottesbild“, sagte der CDU-Landesvorsitzende Ingbert Liebing heute (13.06.2015) in seiner Einführung auf dem Jahresempfang des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Schleswig-Holstein in der Offenen Kirche St. Nikolai zu Kiel.

Der EAK-Jahresempfang stand unter dem Thema „Gottesbezug in die Länderverfassung – Wir sind dafür“. „Es ist ein großer Erfolg der Volksinitiative „Für Gott in Schleswig-Holstein“, dass es innerhalb so kurzer Zeit gelungen ist, mehr als 25.000 Unterschriften für ihr Anliegen zu sammeln. Ich freue mich besonders über die vielfältigen Diskussionen, die dadurch im Land angestoßen wurden: Die Debatten über das Für und Wider des Gottesbezugs empfand ich als sehr respektvoll. Als besonderen Erfolg der Initiative betrachte ich es jedoch, dass es nun von allen Seiten Signale gibt, eine gemeinsame Kompromissformulierung zu finden“, sagte Ingbert Liebing.

Im Rahmen des Jahresempfangs übergab Liebing gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Jungen Union Schleswig-Holstein Tobias Loose und der Vorsitzenden des EAK Herrlich Marie Todsen-Reese symbolisch 2.500 Unterschriften an die Volksinitiative, die von CDU-Mitgliedern auf allen Ebenen der Partei gesammelt worden waren. „Ich habe die überparteiliche und überkonfessionelle Volksinitiative gerne unterstützt. Mit mir haben dies auch viele, viele meiner Parteifreunde getan und mit viel Engagement Unterschriften gesammelt“, so der Landesvorsitzende abschließend.

Artikel teilen:
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.