Arbeitskreis Sozialpolitik der CDU Landtagsfraktion auf Sommertour zu Besuch in Rickling

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(vlnr.) Nikolas Kahlke (Leitender Chefarzt vom Psychiatrischen  Zentrum Rickling),   Katja Rathje-Hoffmann MdL (Vorsitzende  des CDU-Fraktionsarbeitskreises Soziales im Schleswig-Holsteinischen Landtag), Carsten Jasper MdL (gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion),  Hans Hinrich Neve MdL (drogenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion), Heike Franzen (schulpolitische Sprecherin und  Sprecherin für Behindertenpolitik der CDU  im Landtag)  und  Claus von See (Geschäftsführer vom Landesverein für  Innere Mission).

(vlnr.) Nikolas Kahlke (Leitender Chefarzt vom Psychiatrischen Zentrum Rickling), Katja Rathje-Hoffmann MdL (Vorsitzende des CDU-Fraktionsarbeitskreises Soziales im Schleswig-Holsteinischen Landtag), Carsten Jasper MdL (gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion), Hans Hinrich Neve MdL (drogenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion), Heike Franzen (schulpolitische Sprecherin und Sprecherin für Behindertenpolitik der CDU im Landtag) und Claus von See (Geschäftsführer vom Landesverein für Innere Mission).

Rickling – Im Rahmen seiner Sommerbereisung besuchte der Fraktionsarbeitskreis Sozialpolitik der CDU-Landtagsfraktion unter der Leitung der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Katja Rathje-Hoffmann das Psychiatrische Krankenhaus Rickling. Unter dem Titel „Drogenpolitik-Tour“ hatten sich die Landtagsabgeordneten zuvor bei der Firma Dräger in Lübeck über technische Neuerungen für Drogenauffindung und Alkoholtests informiert. Den Abschluss bildet ein Informationsgespräch im Hauptzollamt Lübeck über die Bekämpfung von Drogen- und Alkoholschmuggel.

Claus von See, der Geschäftsführer vom Landesverein für Innere Mission beindruckte die Landespolitiker mit der Darstellung der vielfältigen Aufgaben und Zukunftspläne der Einrichtung mit 2539 Mitarbeitern und 172 Auszubildenden an verschiedenen Standorten. 58 junge Menschen haben die Möglichkeit hier ihr soziales Jahr zu absolvieren.

Einigkeit herrscht bei den praxiserprobten Ricklinger Führungskräften und den CDU-Politikern bei der Ablehnung der Freigabe von Cannabis. Die heute oftmals selbst gezüchtete Hanfpflanzen sind nicht mehr mit dem Haschisch der 60’er Jahre vergleichbar. „Die Folgen sind eine wesentlich höhere und schnellere Rauschwirkung sowie der immer wieder bei Patienten festgestellte Weg in die Abhängigkeit;“ werden die verharmlosenden Debatten in der Ricklinger Diskussionsrunde kritisiert

„Wir weisen in Rickling niemand ab, verlangen jedoch  Rechtssicherheit und klare einheitliche Regelungen für ganz Schleswig-Holstein“ kommentiert Nikolas Kahlke, Leitender Chefarzt vom Psychiatrischen Zentrum Rickling, den aktuellen Fall von Zurückweisungen eines Oldenburger Amtsrichters gegen die Unterbringung von 4 Personen entsprechend eines zu heiß gestrickten Gesetzes von Ministerin Alheit. Das Gesetz fordert kurzfristig und ohne eine Übergangsfrist den Nachweis der Legitimation des Personals durch die Behörden.

Die von der CDU abgelehnte kostenpflichtige „Zwangsverkammerung“ der Landesregierung für Alten- und Krankenpfleger löst auch in der Ricklinger Klinik verständnisloses Kopfschütteln aus.

Im weiteren Verlauf des Meinungsaustausches wurde über die besonderen Herausforderungen durch die zu erwartende Flüchtlingswelle und die Sprachbarrieren an die Politik und das Gesundheitswesen diskutiert.

Der Fraktionsarbeitskreis „Soziales“ hat die Aufgabe, die Themen im Bereich der Gesellschafts- und Sozialpolitik aufzugreifen, Ideen zu entwickeln, Lösungsansätze aufzuzeigen und diese innerhalb der Landtagsfraktion zur Diskussion zu stellen.

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