Erfolgreiche CDU Veranstaltung zur Flüchtlingssituation in Norderstedt

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(vlnr.): Astrid Damerow, Katja Rathje-Hoffmann und Brigitte Nolte

Norderstedt – Etwa 50 Personen folgten der Einladung des CDU-Ortsverbandes Norderstedt zur aktuellen Flüchtlingspolitik in Deutschland, Schleswig-Holstein und Norderstedt.in die Kneipe im Feuerwehrmuseum.

Die Ortsvorsitzende Katja Rathje-Hoffmann MdL begrüßte als Fachreferentin ihre Landtagskollegin und Flüchtlingspolitische Sprecherin Astrid Damerow, die ausführlich die aktuelle Situation im Land schilderte. Sie erklärte, dass eines der größten Probleme die ungleiche Verteilung der Flüchtlinge auf die Staaten der Europäischen Union sei. Bestehende Regelungen wie das Dublin III-Abkommen, welches die Ersteinreise und die Asylanträge in die EU regelt, würden von einigen Mitgliedsstaaten nicht mehr eingehalten.

Diskutiert wurden auch Wege zu einem gerechteren und solidarischeren Verteilungsschlüssel in der EU und die gemeinsame europäische Aufgabe, die Schleuser intensiv zu bekämpfen und zu bestrafen. „Schleuser sind keine Fluchthelfer, sondern skrupellose Menschenhändler, die ihr Geld mit Menschenleben verdienen“, sagte Astrid Damerow.

„Die Gemeinschaftsaufgabe ist, die Fluchtursachen in den Heimatländern zu beseitigen. Zudem ist es vorrangig wichtig, Verfahren von Asylbewerbern und Flüchtlingen aus den sicheren Herkunftsländern des Balkans, die nur eine geringe Bleiberechtsperspektive haben, zu beschleunigen“, sagte Katja Rathje-Hoffmann.

Vor der Veranstaltung folgten die Landtagsabgeordneten sowie die Norderstedter CDU-Stadtvertreterin Brigitte Nolte einer Einladung der Bewohner der Flüchtlingsunterkunft am Harkshörner Weg, in der etwa 100 Menschen leben.

Im direkten Gespräch mit Bewohnern, Betreuenden des Trägers und der Stadt sowie Frau Maike Thomsen vom Norderstedter Willkommen-Team wurden die Sorgen und Nöte der Beteiligten besprochen. Hier waren die wichtigsten Themen die langen Wartezeiten bis zur rechtlichen Anerkennung und die Schwierigkeiten bei der Aufnahme von Arbeitspraktika. Alle Beteiligten wünschen sich einen festen wöchentlichen Termin für Sprechzeiten der Ausländerbehörde des Kreises in Norderstedt. Die Politikerinnen lobten das große ehrenamtliche Engagement zur Unterstützung der Menschen.

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