CDU Norderstedt – Baumschutz mit Patenschaften statt Verbotspolitik!

Auch der Kreistagsabgeordnete Anton Josov unterstützt die Aktion für den Baumschutz mit den Menschen statt gegen sie. Dazu sollen Bäumchen an CDU Ständen verteilt und Unterschriften gesammelt werden. Sponsoren für die Aktion sind herzlich willkommen

Auch der Kreistagsabgeordnete Anton Josov unterstützt die Aktion für den Baumschutz mit den Menschen statt gegen sie. Dazu sollen Bäumchen an CDU Ständen verteilt und Unterschriften gesammelt werden. Sponsoren für die Aktion sind herzlich willkommen

Norderstedt soll nach dem Willen der CDU-Fraktion das umfangreichste und fortschrittlichste Baumförderprogramm aller schleswig-holsteinischen Städte bekommen. Ziel müsse die nachhaltige Stadtentwicklung sein, wo der scheinbare Gegensatz zwischen Verdichtung und Begrünung aufgehoben ist. „Wir haben die Vision einer Stadt im Grünen, die geprägt ist durch Urbanität und Vitalität. Wir wollen eine Stadt bauen, die ein attraktiver Ort zum Wohnen und Arbeiten ist, zur Bildung, Versorgung und Freizeitgestaltung. Wir wollen in einer Stadt leben, wo die Vorteile der verdichteten Bebauung sich vereinen mit der Wertschätzung unserer natürlichen Ressourcen. In einer solchen Stadt sind die Bäume nicht bloß grünes Beiwerk, sondern eine Investition in die Zukunft und ein wertvolles Vermächtnis an die künftigen Generationen“, so der Vorsitzende des Umweltausschusses, Joachim Brunkhorst.  „Mit dieser Vorstellung, glauben wir, stößt die Politik auf große Zustimmung bei den Norderstedter Einwohnern. Denn wer in den dörflich geprägten Norderstedter Stadtteilen aufgewachsen ist, für den ist die grüne Umgebung ein selbstverständlicher Lebensraum. Und wer aus der Großstadt nach Norderstedt zieht, für den ist ein grüner Lebensraum unverzichtbare Bedingung. So sind alle Norderstedter in dem gemeinsamen Willen verbunden, dass sie ihre Bäume wertschätzen, pflegen und vermehren.“ „Wir setzen deshalb“, so Brunkhorst, „auf Freiwilligkeit beim Baumschutz. Damit distanzieren wir uns von dem in gewissen Kreisen verbreiteten Misstrauen gegenüber den städtischen Bürgerinnen und Bürgern, die angeblich ihrer Verantwortung gegenüber Mensch und Natur nicht mehr gerecht würden und die mit Geldbußen bis zu 50.000 Euro bedroht werden müssten. Stattdessen sollten die Norderstedter die größtmögliche Unterstützung von Stadt und Politik erfahren, wenn sie sich an der Förderung unseres Baumbestandes wirksam beteiligen! Stadt, Bürger und Unternehmen müssen sich dabei als Partner erleben.“

Brunkhorst weiter: „Dafür werden wir etliche Anträge, hoffentlich auch gemeinsam mit den anderen Fraktionen, als Vorboten eines umfassenden Baumschutzprogramms in den Umweltausschuss und in die Stadtvertretung einbringen. Zum Beispiel könnten Kindertagesstätten, Schulklassen und Ganztagsgruppen Baumpatenschaften übernehmen. Sie würden ihre Patenbäume auf dem Kita- oder Schulgelände oder in der Nähe pflanzen, pflegen, ihre Früchte ernten und viel über die Biologie der Bäume lernen. Für die junge Generation muss eine enge Beziehung zur Natur genauso eine Selbstverständlichkeit sein wie für die Erwachsenen. Es sollen sich überhaupt alle Einwohner dieser Stadt, Einzelne oder Familien, für Baumpatenschaften bewerben können. Zu besonderen Anlässen wie Geburten, Hochzeiten oder Jubiläen, würden sie an geeigneten Standorten einen Baum pflanzen und sich mit seiner Pflege identifizieren. Die Baumschenkungsaktion, welche die CDU vor vier Jahren angeschoben hatte, könnte damit verbunden werden. Sollte der Baum dann irgendwann krank oder morsch werden, so würde die Stadt die Baumpaten oder Baumbesitzer vielfältig beraten und sie bei der Neupflanzung einer heimischen Baumart unterstützen.“   Baumpatenschaften sollten nach den Vorstellungen der CDU auch für die Norderstedter Wirtschaft angeboten werden. Das würde den Werbeeffekt mit gemeinnützigem Handeln verbinden und z.B. Industriegebiete in echte Gewerbe-Parks verwandeln.

„In einer Zeit, in der unsere Lebensgrundlagen weltweit schwinden, soll Norderstedt seine bundesweite Vorreiterstellung im Umweltschutz und beim Stadtgrün ausbauen. Wir erhoffen uns die Unterstützung aller Bürgerinnen und Bürger und aller Akteure des öffentlichen Lebens. Hierzu werden wir“, so Brunkhorst abschließend, „in die Öffentlichkeit gehen und für unsere Vision einer vitalen Stadt im Grünen werben.“

Für die CDU-Fraktion: Joachim Brunkhorst
(Stadtvertreter und Vorsitzender des Umweltausschusses)

 

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