Fahrenkruger Flüchtlinghelfer

Bericht vom CDU Ortsverband Fahrenkrug

Sehr geehrte Damen und Herren,

Carsten Doose (CDU-Gemeindevertreter)

Carsten Doose (CDU-Gemeindevertreter)

am gestrigen Donnerstagabend kamen auf Einladung der Gemeindevertretung über 60 Fahrenkruger im Gemeindehaus zusammen, um darüber zu sprechen, wie sie die Flüchtlinge am Besten unterstützen und ins Dorf integrieren könnten. Bereits am Dienstag hatte die Verwaltung des Amt Trave Land bei einer Einwohnerversammlung darüber informiert, dass im Laufe des Oktobers etwa 30 Flüchtlinge im Ort untergebracht werden sollen. Ebenso war bekannt gegeben worden, dass sich bereits 13 Flüchtlinge in der Obdachlosenunterkunft in der Nähe der Sporthalle befinden.

Nach einer kurzen Begrüßung und Zusammenfassung der Informationen vom Dienstag durch mich, Gemeindevertreter Sebastian Fuß, erläuterten Frau Andrasch und Frau Lorenz von der Segeberger Kreisverwaltung, die ich zu diesem Abend eingeladen hatte, die derzeitige Lage und gaben wertvolle Hinweise, wie die Verwaltung die Arbeit der Ehrenamtlichen unterstützen kann. Nach einer Registrierung per Email ermögliche die Behörde Versicherungsschutz der ehrenamtlichen Helfer und versorge sie mit Informationen beispielsweise zu Weiterbildungen. Gemeindevertreter Carsten Doose erklärte sich bereit, die Emails zu sammeln und an die Kreisverwaltung weiterzuleiten (carsten_doose@gmx.de Betreff: Fahrenkruger Flüchtlingshelfer).

Anschließend schilderten zwei Damen des Förderkreises Leezen durchweg positiv ihre Erlebnisse mit den dortigen Flüchtlingen. Die dortige Flüchtlingsgruppe belebe und bereichere bereits den Dorfalltag, so Frau Mechthild Bening, die von den Flüchtlingen wegen ihrer resoluten und lösungssuchenden Art bereits respektvoll „Angry Mechthild“ genannt wird. Dabei sei besonders darauf zu achten, dass die Flüchtlinge sich durchaus selbst eine neue Heimat erarbeiten wollen. Zu viele Geschenke brächten sie dabei eher in Verlegenheit.

Auch in Fahrenkrug könnten die bereits im Ort befindlichen Flüchtlinge bei der Begrüßung der Neuankömmlinge und der Einweisung in die Unterkunft behilflich sein. Auch gebe es bereits engagierte Bürger im Ort, die schon Erfahrungen gesammelt haben. Daher beschlossen die Anwesenden, unter denen sich sogar Mitbürger der umliegenden Gemeinden befanden, sich bei der Flüchtlingshilfe im Ort abzusprechen, sich gegenseitig zu unterstützen, Aufgaben zu verteilen und dafür kleine Gruppen zu bilden. Diese Vorgehensweise soll über die lange Zeit der Integration tragen; sie soll Überlastung einzelner vorbeugen und die Unterstützung bei den Ankommenden sinnvoll einteilen.

Nach den vielen lebhaften Eindrücken dieses Abends verabredeten die Einwohner, dass sie sich am Donnerstag, den 08.10.2015, um 20 Uhr erneut treffen wollen. Die Gemeinde stellt wieder das Bürgerhaus zur Verfügung. Für diesen Abend sind erneut alle eingeladen, die den Flüchtlingen bei Ihrer Ankunft und im weiteren Alltag helfen möchten.

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