Katja Rathje-Hoffmann zur Geburtshilfe: Ministerin Alheit muss endlich aus ihren Fehlern lernen

Landtag-WEBDie sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Katja Rathje-Hoffmann, hat Sozialministerin Kristin Alheit anlässlich der Debatte über die Schließung einer weiteren Geburtshilfestation vorgeworfen, nicht aus ihren Fehlern im Zuge der vergangenen Schließungen gelernt zu haben:

Bereits bei der Schließung der Geburtshilfen auf Sylt vor zwei Jahren und in Oldenburg vor einem Jahr habe das Verhalten der Ministerin zu erheblicher Verunsicherung bei den werdenden Eltern geführt.

„Frau Alheit tritt immer erst in Erscheinung, nachdem die Entscheidung gefallen ist. Die Ministerin muss endlich mehr sein, als eine Pressesprecherin der Klinikkonzerne, die ihre Geburtshilfestationen schließen. Ich erwarte, dass sie den werdenden Müttern in den betroffenen Regionen frühzeitig aufzeigt, wo und wie sie sich auf die Geburt vorbereiten sollen. Dazu muss jetzt unbedingt unter anderem die Geburtshilfestation in Niebüll gestärkt und dort attraktive und langfristig tragfähige Boarding-Konzepte entwickelt werden“, forderte Rathje-Hoffmann am Rande der heutigen (08. Oktober 2015) Ausschusssitzung in Kiel.

Die Eltern machten sich neun Monate lang Gedanken darüber, wo sie ihren Nachwuchs auf die Welt bringen.

„Werdenden Eltern muss Sicherheit vermittelt werden. Frau Alheit hat einfach kein Gespür dafür, was diese Menschen brauchen“, so Rathje-Hoffmann.

Artikel teilen:
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.