Ingbert Liebing: Arbeitsmarkt für Flüchtlinge flexibilisieren

Der CDU-Landesvorsitzende Ingebert Liebing MdB

Der CDU-Landesvorsitzende Ingebert Liebing MdB

„Die Flüchtlingskrise stellt auch die Gestaltung von Wirtschaftspolitik vor neue Herausforderungen. Es muss in Deutschland gelingen, diejenigen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, die auf Dauer hierbleiben werden“, sagte der CDU-Landesvorsitzende Ingbert Liebing gestern Abend (10.12.2015) in einer Veranstaltung in der Herrmann Ehlers-Akademie in Kiel mit dem Bundesvorsitzenden der Mittelstandsvereinigung von CDU und CSU, dem CDU-Bundestagsabgeordneten Carsten Linnemann.

Liebing betonte, dass hierfür Sprachkurse bereits in den Erstaufnahmeeinrichtungen unabdingbar seien. „In Abstimmung mit den Hochschulen, mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen sowie der Bundesagentur für Arbeit müssen zudem Modelle entwickelt werden, wie im Ausland erworbene Ausbildungs- und Studienleistungen besser angerechnet werden können, damit Flüchtlinge ihre begonnene Ausbildung in Schleswig-Holstein fortsetzen können.“

Beim Einstieg in den Arbeitsmarkt seien flexible Lösungen nötig, die auch freiwillige Arbeitgeberleistungen anerkennen. „Wenn der Arbeitgeber für einen neu eingestellten Flüchtling Qualifizierungs- oder Sprachkurse finanziert, kann nicht gleichzeitig der volle Tariflohn erwartet werden. Schließlich geht es darum, Anreize zu schaffen, Flüchtlinge, die längerfristig bei uns bleiben werden, besser und schneller in den Arbeitsmarkt aufzunehmen“, sagte Ingbert Liebing.

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