Landesregierung hat die Westküste längst abgeschrieben

Die zentralen Verkehrsprojekte für die Zukunft Schleswig-Holsteins sind bei der Bundesregierung in guter Hand – aber über die Anbindung der Westküste wird noch zu reden sein“, erklärte der CDU-Landesvorsitzende Ingbert Liebing, MdB zu den Planungen im Bundesverkehrsministerium für den neuen Bundesverkehrswegeplan, der im März als Entwurf vorgestellt werden soll.

A20 mit westlicher Elbquerung, Fehmarn-Belt-Querung, Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals, A21 und Ausbau von A7 und A23 sowie der Ausbau der B5 nördlich von Husum seien die wesentlichen Verkehrsprojekte, die in den nächsten Jahren zur Realisierung anstehen und vom Bund abgesichert werden sollen. Dafür stellt die Koalition im Bund zur Zeit auch so viel Geld zur Verfügung wie nie zuvor.

„Die Verkehrsinfrastruktur ist die Grundvoraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg, für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Deshalb kommt der Entscheidung über den Bundesverkehrswegeplan eine so hohe Bedeutung zu“, erklärte Liebing.

Ärgerlich sei die Position im Bundesverkehrswegeplan zur Westküste. „Elektrifizierung, zweigleisiger Ausbau der Bahnstrecke zwischen Niebüll und Klanxbüll und die Ortsumgehung für Tating im Zuge der B202 bleiben unberücksichtigt. Darüber wird noch zu reden sein – wir brauchen eine bessere Verkehrsanbindung der Westküste“, so Liebing. Allerdings trage die Landesregierung dafür ein hohes Maß an Verantwortung. „Die Albig-Regierung hat die Westküste längst abgeschrieben. Der Bund hätte die B5 längst ausgebaut, wenn die Landesregierung Baurecht geschaffen hätte. Hier brauchen wir insgesamt eine Gemeinschaftsaktion für die Westküste, um eine Verbesserung im Bundesverkehrswegeplan in den bald beginnenden Beratungen zu erreichen“, erklärte der CDU-Landesvorsitzende abschließend.

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