Katja Rathje-Hoffmann: Stegners Parteiparolen helfen den Kindern und Jugendlichen so wenig wie Sozialministerin Alheit

Katja Rathje-Hoffmann ist neue Obfrau der CDU-Landtagsfraktion im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss „Friesenhof“

Katja Rathje-Hoffmann MdL Quelle: CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtags

Katja Rathje-Hoffmann MdL Quelle: CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtags

Die CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag hat in ihrer heutigen (10. Mai 2016) Sitzung Katja Rathje-Hoffmann zur neuen Obfrau im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss „Friesenhof“ gewählt. Sie folgt auf Heike Franzen, die sich aus gesundheitlichen Gründen ausschließlich auf ihre Arbeit als Bildungspolitikerin konzentrieren will.

Als sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag hat Katja Rathje-Hoffmann die heutigen Äußerungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Ralf Stegner zur Heimerziehung als reine Parteiparolen bezeichnet:

„Die Kinder und Jugendlichen in Schleswig-Holstein brauchen keine Vorlesungen aus SPD-Wahlwerbung.

Sie brauchen eine Ministerin, die der Heimaufsicht ermöglicht, das Kindeswohl an die erste Stelle zu setzen. Ministerin Alheit hat gestern erst wieder erklärt, dass sie aus Angst vor Beschwerden der Betreiber im Zweifel lieber keine unangekündigten Überprüfungen durchführen lässt. Angesichts der bekannt gewordenen Anzahl von Beschwerden gegen einzelne Heimbetreiber ist dies unvorstellbar.

Dieser durch die Ministerin vorgegebene Kurs hat die fortgesetzten Verstöße gegen die Menschenwürde zumindest begünstigt. Wenn Herr Stegner dazu nur Parteipartolen absondern kann, sollte er besser schweigen.“

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