Parlamentarischer Untersuchungsausschuss zum „Friesenhof“ aktuell

Katja Rathje-Hoffmann: Aussage des Rechtsbeistandes der Zeugin Toffolo widerspricht eklatant bisherigen Behauptungen der Hausspitze

Katja Rathje Hoffmann MdL

Katja Rathje Hoffmann MdL

Die Obfrau der CDU-Fraktion im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum „Friesenhof“, Katja Rathje-Hoffmann, hat die heutige (13. Juni 2016) Aussage des Rechtsbeistandes der Zeugin Toffolo als bemerkenswert bezeichnet:

„Es ist bedauerlich, dass die Zeugin ihre Chance zur Aussage nicht wahrgenommen hat. Sie hätte sehr viel zur Erklärung der Arbeitsabläufe beitragen können. Nur wenn darüber Klarheit herrscht, lassen sich ähnliche Fehler für die Zukunft vermeiden“, sagte Rathje-Hoffmann in Kiel.

Die kurze Erklärung des Rechtsbeistandes der Zeugin werfe nun im Gegenteil erhebliche Nachfragen auf. Dieser hatte erklärt, seine Mandantin habe alle relevanten Informationen ordnungsgemäß weiter gegeben.

„Diese Aussage widerspricht eklatant den bisherigen Behauptungen der Hausspitze. Und sie lässt sich auch durch die vom Ministerium dem Ausschuss zur Verfügung gestellten Akten bislang nicht belegen“, so Rathje-Hoffmann.

Der Ausschuss müsse sich deshalb weiter um eine Aussage der Zeugin bemühen, betonte Rathje-Hoffmann. „Letztendlich muss dies auch im Sinne der Zeugin sein“.

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