Ingbert Liebing zum Brexit

Ingbert Liebing MdB

Ingbert Liebing MdB

Der CDU-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2017 in Schleswig-Holstein, Ingbert Liebing, MdB, sieht in der Entscheidung der Briten, die Europäische Union (EU) zu verlassen, „einen historischen Rückschlag für unser vereintes Europa“. Es müsse nach dem BREXIT nun darum gehen, einen Dominoeffekt zu vermeiden.

Um eine weitere Aufspaltung zu verhindern, sei es die wichtigste Aufgabe aller Politiker, den Menschen deutlich zu machen, dass die Grenzfreiheit, der Euro als länderübergreifendes Zahlungsmittel oder über 70 Jahre Frieden „alles andere als eine Selbstverständlichkeit sind, sondern Ergebnisse einer funktionierenden Zusammenarbeit.“

Aus Sicht des Christdemokraten ist eine Offensive für Europa in Richtung Bürger die richtige Antwort. Pläne für eine Vertiefung der Zusammenarbeit oder gar eine EU-Erweiterung in andere geografische Richtungen seien nicht angebracht. „Wir dürfen jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen. Konsolidieren – das ist die Aufgabe. Dabei muss es gelingen, den Menschen die Vorzüge der EU im Alltag zu verdeutlichen. So verhindern wir, dass durch einen Domino-Effekt weitere Länder an einen Ausstieg aus der EU denken.“

Nach dem BREXIT müsse sich die europäische Wirtschaft umso mehr durch ein einheitliches Auftreten behaupten. Liebing: „Gegenüber den großen Akteuren des Weltmarktes, den USA und China, ist es wichtig, gemeinsam für die Positionen eines starken Wirtschaftraumes zu agieren.“ Das sei eine Basis, um in Europa die Lebensverhältnisse weiter verbessern zu können.

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