Katja Rathje-Hoffmann: 100-Euro-Krippengeld ist nichts anderes als das Betreuungsgeld unter anderen Vorzeichen

 Copyright CDU/Butzmann

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Die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Katja Rathje-Hoffmann, hat die heutigen (18. Oktober 2016) Äußerungen der SPD-Landtagsabgeordneten Midyatli zum Krippengeld als doppelzüngig bezeichnet.

„Mit dem Krippengeld macht die SPD genau das, was sie zu Recht beim Betreuungsgeld moniert hat. Der 100-Euro-Gutschein ist nichts anderes als das Betreuungsgeld – nur unter anderen Vorzeichen.

Jetzt ist es die SPD, die den Eltern diktiert, wie sie ihre unter-dreijährigen Kinder zu erziehen

haben: nicht zu Hause, sondern in der Krippe. Die SPD hat sich bewusst gegen die Wahlfreiheit von Eltern entschieden und setzt stattdessen auf einseitige Anreize, damit Eltern ihre Kinder nicht zu Hause großziehen. Das 100-Euro-Krippengeld ist nichts anderes als eine Abgabeprämie“, kritisierte Rathje-Hoffmann.

Im Gegensatz zur SPD setze die schleswig-holsteinische CDU-Landtagsfraktion auf eine echte Wahlfreiheit. „Während die SPD den Eltern mit einem Köder falsche Anreize liefert, will die CDU-Landtagsfraktion die Eltern frei entscheiden lassen, wie und wo sie ihr Kind am besten aufgehoben sehen. Das kann zuhause genauso gut sein wie in der Kindertagesstätte. Das müssen aber die Eltern entscheiden und nicht die SPD für sie“, unterstrich Rathje-Hoffmann.

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