Jarzombek, Bernstein und Storjohann bei der Deutschen Glasfaser

(vlnr.) Christof Sommerberg und Sven Geiger erläutern Thomas Jarzombek MdB, Gero Storjohann MdB und Dr. Axel Bernstein das Verfahren auf der Baustelle in der Breslauer Straße.

Informationen am Infomobil nach dem Besuch des garagenähnlichen Hauptverteilers, dem Point of Presence (PoP), an der Dr.-Helmut-Lemke-Straße

Bad Segeberg – Thomas Jarzombek, der Vorsitzende der Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Digitale Agenda“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion informierte sich gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann (CDU) und dem Landtagsabgeordneten Dr. Axel Bernstein (CDU) über den aktuellen Stand der Glasfaseranschlüsse im Kreis Segeberg.

„Im Verhältnis zu anderen Regionen in Schleswig-Holstein ist der  Kreis Segeberg mit der Zukunftstechnologie bereits gut ausgestattet und auf einem guten Weg zur flächendeckenden Digitalisierung“, sind sich die Politiker und die Netzanbieter einig. Christof Sommerberg, Leiter der Abteilung  Public Affairs  sowie Sven Geiger, der Regionalleiter der Deutschen Glasfaser in Schleswig-Holstein kritisieren jedoch, dass das Modell der Landesregierung nur den Ausbau in förderfähigen Gebieten vorantreibt und so kein flächendeckendes FTTH-Netz entsteht. Durch den privatwirtschaftlichen Ausbau hingegen können auch Nicht-Fördergebiete mit FTTH versorgt werden, die im aktuellen Förderprogramm nicht berücksichtigt werden.

Im Verfahren der Deutschen Glasfaser  erhält jedes Anschlussgebiet zunächst seinen Hauptverteiler, den Point of Presence (PoP). Von hier legt ein Generalunternehmen  Glasfaserleitungen zu den Unterverteilern, den sogenannten Distribution Points (DP), und dann weiter bis in die Straßen. Dank hochmoderner Verfahren sind die Verlegearbeiten schnell erledigt und ausgehobene Gräben meist am selben Tag auch wieder verschwunden. Tiefbauarbeiten entfallen teils komplett, wenn z. B. Leerrohre per Spühl-Bohr-Verfahren unter dem Gehweg verlegt werden können.

Die Zuleitung zum Haus wird meist über eine Tiefbohrung unter dem Vorgarten oder der Einfahrt gelegt, schnell und nahezu unmerklich für Anwohner. Denn ein kleiner Aushub und eine Minibohrung genügen oft.

 

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