Wahl von Maren Storjohann zur Amtsvorsteherin im ersten Anlauf verhindert

Stimmenzählung im Amtsausschuss

Itzstedt –  Die CDU hat als stärkste Fraktion im neu gewählten Amtsausschuss der Gemeinden Nahe Itzstedt, Nahe, Oering, Kayhude, Seth, Sülfeld und Tangstedt das alleinige Vorschlagsrecht für die Wahl des Amtsvorstehers. Auf der konstituierenden Sitzung schlugen die Christdemokraten Maren Storjohann (52) als einzige Kandidatin für die Wahl vor.

Nach dem Punktsystem, das sich nach dem Wahlergebnis und der Einwohnerzahl der Orte errechnet, hat die CDU insgesamt 31 Stimmen zu vergeben. Diese Stimmenzahl erhielt auch die erfahrene Kommunalpolitikerin in zwei Wahlrunden. Es gab 3 Enthaltungen und 41 Gegenstimmen. Der konstituierenden Sitzung waren Absprachen einiger Nicht-CDU-Fraktionen vorausgegangen.

Wegen der Aussichtslosigkeit auf ein anderes Ergebnis wurde als neuer Termin für die konstituierende Sitzung, Montag, 20. August 18 Uhr in der Amtsverwaltung, Segeberger Straße 41 in Itzstedt vereinbart.

In ihrer Bewerbungsrede hatte die langjährige Kommunalpolitikerin mit 5 Jahren Erfahrung in zahlreichen Funktionen im Amtsausschuss und dem überörtlichen Schulverband unter anderem für eine zukünftig überparteiliche Zusammenarbeit mit dem Ziel einer digitalen, bürgerfreundlichen Modernisierung der Verwaltung geworben. Nachdem Maren Storjohann seit der letzten Wahl das Amt als der  Bürgermeisterin in Seth nicht mehr ausübt, wäre sie eine unbefangen-neutrale  Amtsvorsteherin gleichermaßen für alle Gemeinden. Auch das Zeitbudget für dieses arbeitsintensive Amt ist bei der aktiven Setherin vorhanden.

Unter den 23 Amtsausschussmitgliedern im Amt Itzstedt sind lediglich drei Frauen.

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