Gero Storjohann: Erfolgreicher Einsatz für Bornhöveder Kirche St. Jacobi

(vlnr.) Bornhöveds damaliger Bürgermeister Dietrich Schwarz, Pastorin Ulrike Egener, Gero Storjohann MdB, Gemeindevertreter Stefan Dockwarder (CDU) und Architektin Christine Johansen bei einer Begehung der sanierungsbedürftigen Kirche im August 2017.

Berlin. – Der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Segeberg – Stormarn-Mitte Gero Storjohann (CDU) hat sich erfolgreich für eine Kostenbeteiligung des Bundes an der Sanierung der St. Jacobi Kirche in Bornhöved eingesetzt.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung (08.05.2019) beschlossen, die Sanierungsarbeiten mit Bundesmitteln in Höhe von 250.000 Euro zu fördern.

Die im Jahr 1149 durch Bischof Vicelin geweihte und im romanischen Stil erbaute Kirche St. Jacobi in Bornhöved gehört zu einem der bedeutendsten Kulturdenkmäler des Landes Schleswig-Holstein. Nach fehlerhaften Sanierungsarbeiten im Jahr 2000 bildeten sich jedoch in den vergangenen Jahren zunehmend Risse im Mauerwerk der Feldstein-Gips-Kirche, die den Fortbestand des Gebäudes akut gefährden. Für die in mehreren Bauabschnitten durchzuführenden Sanierungsarbeiten werden insgesamt mehr als 1 Million Euro benötigt – ein Vielfaches dessen, was die Kirchengemeinde aus Eigenmitteln aufbringen kann.

Um die notwendigen Finanzmittel für die Sanierungsarbeiten zu generieren, hatte sich die Kirchengemeinde bereits im Jahr 2017 hilfesuchend an ihren zuständigen Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann (CDU) gewandt. Storjohann unterstützte daraufhin die Kirchengemeinde bei der Beantragung von Fördermitteln aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes und leistete in der Bundeshauptstadt bei der Beauftragten für Kultur und Medien Staatsministerin Prof. Monika Grütters sowie dem Haushaltsausschuss Fürsprache für die Bornhöveder Kirche.

Mit Erfolg: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat nunmehr beschlossen, den 2. Bauabschnitt der Sanierungsarbeiten an der Vicelinkirche mit 250.000 Euro zu fördern. Damit übernimmt der Bund rund 44 Prozent der für die Instandsetzung der Nord- und Ostseite des Kirchenbauwerks veranschlagten Kosten in Höhe von 570.000 Euro. Die Bauarbeiten an der fast 900 Jahre alten Kirche sollen im Jahr 2020 beginnen.

„Die Kirche St. Jakobi der Kirchengemeinde Bornhöved ist eine der ältesten Kirchen in meinem Wahlkreis. Sie markiert den historischen Mittelpunkt des Ortes Bornhöved und lockt durch ihre alte und romantische Bausubstanz jedes Jahr zahlreiche Hochzeitsgesellschaften und Touristen an. Ich freue mich, dass der Deutsche Bundestag die Geldmittel zum Erhalt dieses einmaligen Kulturdenkmals zur Verfügung stellt.“, sagte Storjohann nach der Beschlussfassung des Haushaltsausschusses.

Auch Bornhöveds Pastorin Ulrike Egener zeigte sich höchst erfreut über die Entscheidung des Bundestages: Ohne die Zuschüsse des Bundes wäre eine Sanierung und der Erhalt der seit 1968 unter Denkmalschutz stehenden Kirche nicht möglich.

Hintergrund:

Der Deutsche Bundestag stellt in diesem Jahr 40 Millionen Euro für die Fortsetzung des Denkmalschutz-Sonderprogrammes des Bundes zur Verfügung. Davon kommen 2,8 Millionen Euro Projekten in Schleswig-Holstein zugute. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Bedeutung des Kulturdenkmals fördert der Bund bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Länder, andere Gebietskörperschaften oder Dritte müssen sich an den aus Bundesmitteln geförderten Maßnahmen mit gleich hohen, mindestens aber angemessenen Mitteln beteiligen.

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