CDA-Segeberg auf Bundestagung mit AKK

Die CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer umgeben von Doris Vorpahl, Ursula Wedell und Thorsten Borchers.

Die Bundestagung der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft (CDA) in der Zeche Zollverein in Essen zeigte die Entschlossenheit des Arbeitnehmerflügels, weiterhin für die Grundsätze der sozialen Marktwirtschaft, ein geeintes Europa und soziale Gerechtigkeit einzutreten, so der Vorsitzende des CDA-Kreisverbandes Segeberg Thorsten Borchers.

„Wir erteilten sozialistischen Experimenten und rein populistischen Forderungen eine klare Absage“, so Borchers weiter, der für seinen Kreisverband auch dem CDA-Landesvorstand angehört.

Ursula Wedell, Doris Vorpahl und Thorsten Borchers vom CDA-Kreisverband Segeberg waren von der Landesversammlung des CDU-Arbeitnehmerflügels in die Ruhrgebietsstadt entsandt worden, um dort zwei Tage lang Anträge zu beraten, Beschlüsse zu fassen, einen neuen Bundesvorstand zu wählen und sich auf den Endspurt des Europawahlkampfes einzustimmen.

Neben der CDU-Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer nahmen Generalsekretär Paul Ziemiak und zahlreiche weitere Bundes-und Landespolitiker an der Veranstaltung teil. Elmar Brok, Urgestein des Europäischen Parlamentes, hielt als scheidender Europaabgeordneter seine Abschiedsrede.

„Ich freue mich, heute bei „meiner CDA“ zu sein, begann die CDU-Bundesvorsitzende Annnegret Kramp-Karrenbauer ihre engagierte, auf den Europawahlkampf zugeschnittene, Rede.

Zum Thema Grundrente positionierte sich die CDU-Vorsitzende deutlich gegenüber dem Vorschlag der Sozialdemokraten, relativ schnell diese Leistung für langjährig beitragszahlende Geringverdiener einzuführen. „Wir sind bereit, noch in diesem Jahr eine Grundrente einzuführen“, so die CDU-Chefin. „Aber es muss eine Grundrente sein, bei der klar ist, es geht um die, die die Leistung wirklich brauchen.“ Deswegen werde es ohne eine Bedürftigkeitsprüfung nicht gehen. Die SPD lehnt diese Prüfung ab.

Keinerlei Verständnis zeigte die CDU-Chefin für die Thesen des Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert zur möglichen Enteignung von Haus-und Wohnungseigentümern. Sozialistische Modelle hätten nun wirklich ausgedient. Es sei unfaßbar, daß  in der SPD-Führung den Thesen Kühnerts niemand widersprochen haben, so die CDU-Bundesvorsitzende. Mit stehenden Ovationen dankten die Delegierten ihrem prominenten Mitglied für die deutlichen Worte.

Karl-Josef Laumann, Arbeits-und Sozialminister in Nordrhein-Westphalen und Bundesvorsitzender der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft, wurde von den mehr als 300 Delegierten mit überzeugendem Ergebnis im Amt bestätigt. Die CDA-Schleswig-Holstein entsandte die Kreistagsabgeordnete Britta Krey aus Pinneberg als Beisitzerin in den Bundesvorstand.

Artikel teilen:
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.