WIN etabliert sich zur populistischen Partei

Pressemitteilung der CDU Fraktion Norderstedt / 18. Juni 2019

Wieder mal spielt sich die Wählergemeinschaft als Retter von Norderstedt auf, ohne ein klares Konzept zu haben. Das Spiel treibt diese Vereinigung nun schon seit 2013. Erst verkaufen sie sich als Retter der Garstedter vor dem Fluglärm – erreicht haben sie natürlich gar nichts, jetzt wollen sie die Retter der Garstedter vor dem Bevölkerungswachstum sein. Eine Partei, die immer nur fordert, aber in 6 Jahren nicht eine Lösung angeboten hat!

Wie bizarr das Denkmuster dieser Wählergemeinschaft ist, zeigen die jüngsten Handlungen. Da wirft ihr Mitglied Herr Welk, schöne Bildchen von seinem hübschen Garten im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr an die Wand, verbunden mit der Angst, dass dieser bald bebaut sein könnte. Das „letzte Fleckchen Grün“ soll zubetoniert werden, so Welk und fordert deshalb eine „Denkpause“ im Wohnungsbau, wohlwissend, dass die Wohnungsknappheit derzeit das bestimmende Thema ist. So weiß auch jeder, der sich ein wenig mit den Gesetzen des Marktes auskennt, dass eine künstliche Verknappung des Wohnraums die Mietpreise noch mehr in die Höhe schnellen lässt, was den Politiker und seinem Fraktionsvorsitzenden mit ihren schicken Einfamilienhäuschen in Garstedt natürlich nicht tangiert.

Wer im Detail schaut, erkennt, dass auch dieses mal wieder keine Lösung angeboten wird. Die sogenannte „Denkpause“ will schlichtweg das Bauen in Norderstedt verbieten, bis entweder keiner mehr mit dem Auto fahren will, oder wir alle Straßen unter die Erde verlegt haben. Sich im „Bündnis für Wohnen“ hinzustellen und mehr bezahlbaren Wohnraum fordern, dabei gleichzeitig aber ein Baustopp zu verhängen, ist ein typisch populistisches Verhalten. Dazu passt natürlich auch, dass alle neuen Bebauungspläne mit den Stimmen dieser Protagonisten gefasst wurden.

Es ist das Spielen mit der Angst, statt mit Fakten. So entfallen auf Garstedt gerade mal 19 % der neu geplanten Wohneinheiten und dieses nicht in den letzten „Fleckchen Grün“ oder in den „Hintergärten“, sondern in zentraler Lage am Heroldcenter mit perfekter Anbindung an den ÖPNV und einer sehr guten Infrastruktur im Bereich Einkaufen, Schulen und Kindergärten.

Und noch ein paar Fakten: Rund 40 % des Norderstedter Gebietes sind Gebäude- und Verkehrsflächen, wohingegen 58 % Wald-, Landwirtschafts-, Erholungs- und Wasserflächen sind (2 % sonstige).

Die CDU redet nicht, sie handelt: Wir führen z. B. Gespräche mit den Nachbarkommunen, um gemeinsame Lösungen zu finden. Bezahlbarer Wohnraum geht uns alle an, da kann und wird sich auch Norderstedt nicht verschließen können. Wir werden auch nicht selektieren, wer denn nun in Norderstedt wohnen darf – nichts anderes ist die starre Begrenzung der Einwohnerzahl durch die Wählergemeinschaft. Ziel einer CDU-Verkehrspolitik ist es, den Anspruch auf Mobilität zu erfüllen und ein partnerschaftliches Miteinander mit alternativen Fortbewegungsmitteln zu fördern.

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