CDU Kreistagsfraktion bleibt beim Bad Bramstedter Schlachthof aktiv

Angelika Hahn-Fricke hinterfragte die Situation auf dem Schlachthof.

Bad Segeberg. Es war allein die CDU Fraktion, die in der „aktuellen Fragezeit“ ihre Fragen an den Landrat zur aktuellen Situation im Schlachthof Bad Bramstedt stellte. Die Situation des Schlachthofes im Nachgang zu den Ereignisse 2011 bis 2014 (Vorwurf des Wegsehens bei illegalen Tötungen durch einen Veterinär des Kreises) und die aktuelle Situation der überwiegend rumänischen „Werkvertragsmitarbeiter“ im Zusammenhang mit dem massiven Ausbruch von Corona-Erkrankungen mit 130 Betroffenen und die damit verbundene Gefährdung der Menschen im Kreis Segeberg sind das meistdiskutierte Thema bei Einwohnern und im Kreis Segeberg.

Insgesamt zeigten sich die Christdemokraten zufrieden mit den Antworten vom Chef der Kreisverwaltung. Der Schlachtbetrieb „Vion“ in Bad Bramstedt hat vor einer Woche den Betrieb wieder aufgenommen. Die Wohnsituation bleibt problematisch.

Die CDU Fraktion wird für den Schutz der Beschäftigten dem Schlacht- und Zerlegebetrieb mit seinen knochenharten Arbeitsbedingungen zum Mindestlohn ohne Betriebsrat, verbunden mit unwürdigen Unterbringungen und im Sinne des Tierwohls die Entwicklung weiter verfolgen und begrüßt, dass Werkverträge in der Fleischindustrie ab 2021 nicht mehr zugelassen werden sollen.

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