CDU unterstützt Lockdown-Benachteiligte

Kreis Segeberg. In verschiedenen Aktionen unterstützen der Bundestagsageordnete Gero Storjohann, der Landtagsabgeordnete Ole-Christopher Plambeck, die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) sowie die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) im Kreis Segeberg durch den Lockdown Geschädigte.

Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann hat eine informative Sonderseite auf seiner Homepage ins Netz gestellt. Auf der Homepage www.gero-storjohann.de sind pragmatische Informationen zur Erlangung der Hilfsangebote des Bundes übersichtlich zusammengestellt. Die  Hilfsinstrumente für die von Schließungen betroffenen Branchen durch die Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes beträgt ein Finanzvolumen von bis zu 10 Milliarden Euro. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, deren Geschäft aufgrund der staatlichen Anordnung untersagt ist beziehungsweise wird. Auf der Seite finden Sie auch weitere Informationen über die Maßnahmen gegen die Corona.Krise für die Kultur und Kreativwirtschaft, Familien, Verbrauchern, Rentnern und Landwirten sowie Schulen und Kitas, Digitalisierung und die Unterstützung der Kommunen.

Der Landtagsabgeordnete Ole-Christopher Plambeck hatte schon eine Landgasthöfe-Tour mit dem Besuch von 16 gastronomischen Betrieben in seinem Wahlkreis in der Vorbereitung. Durch die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise muss diese nun verschoben werden. Stattdessen plant der KPV Landesvorsitzende mit den einzelnen Betroffenen via Internet ins Gespräch zu kommen. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, miteinander im Gespräch zu bleiben.

Die MIT wird gemeinsam  mit der KPV im Kreis Segeberg speziell gastronomischen Treffpunkte mit Musik (Musikkneipen, Discos und Bars mit Liveauftritten) unterstützen. Diesen wurde aktuell für den Lockdown-Monat November eine Unterstützung durch Bund und Länder zugesagt. Viele Clubs haben aber bereits seit Monaten geschlossen oder können durch die Auflagen nur unwirtschaftlich arbeiten. Viele Vermieter verzichten z.B. nicht auf die Mieteinnahmen.

Der KPV Kreisvorsitzende Uwe Voss, sein Stellvertreter Marek Krysiak und der MIT Kreisvorsitzende Torsten Kowitz werden Gespräche mit Betroffenen und Institutionen wie die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg (WKS) führen und Vorschläge und Anträge für das weitere Vorgehen insbesondere an den Segeberger Kreistag und die Kommunen erarbeiten. Eine Möglichkeit, wäre die Einrichtung eines Hilfsfonds zur zeitnahen unbürokratischen Hilfe im Rahmen der Möglichkeiten und Gesetze. Uwe Voss (Vossi) ist in der Unterhaltungsbranche und in der Politik zuhause. Für die Lockdown-Betroffenen ist Voss als Koordinator telefonisch unter 0173/9529917 und per E-Mail unter info@uwe-voss.de zu erreichen.

„Wir investieren durch den Kreis Segeberg in Kunst und Kultur, veranstalten die Kulturwoche, zeichnen Künstler mit dem Kunst- und Kulturpreis aus, fördern die Musikschule und Jugend musiziert, das Theater in Wahlstedt, das Theater Bad Bramstedt, den Chor-Verein Kisdorf und unterstützen zahlreiche Spielstätten als Auftrittsmöglichkeiten für andere Kulturschaffende im Kreis Segeberg. „Das ist gut, richtig und wichtig,“ sind sich die drei Organisatoren einig. „Durch dieses Raster fallen jedoch die Treffpunkte mit Musik, die Bands und anderen Musikern eine Bühne zum Broterwerb bieten. Wir möchten diese etwas anderen Kulturstätten und Treffpunkte mit sozialer Funktion unterstützen,“ begründet Uwe Voss den Einsatz für die durch die Corona Pandemie unschuldig in finanzielle Not geratene Branche.

Nach Meinung des MIT Kreisvorsitzenden Torsten Kowitz wäre die finanzielle Unterstützung auch eine Anerkennung der Musiker, die in den Clubs auftreten,  als Teil unserer Kultur.

Nicht nur durch die Presseartikel über die NahBar waren die 3 auf die Notlage der Musikgastronomie aufmerksam geworden. Die „Musikkneipe mit Herz“ an der B432 in Nahe ist seit 8 Monaten wegen der Coronapandemie geschlossen. Gäste und Freunde unterstützen die Inhaberin Melli Wellendorf durch Spenden und den Verkauf von T-Shirts und anderen „Fan-Artikeln“. Das reicht nicht und die Betreiberin sowie ihre musikbegeisterten Gäste fürchten, dass ihr Treffpunkt aus finanziellen Gründen aufgeben muss. Dieses ist jedoch nur ein Einzelschicksal von denen es mehrere im Kreis Segeberg gibt, die wir herausfinden und unterstützen wollen.

Ob die Hilfsaktion auf die gesamte Veranstaltungsbranche und Eventmanagement erweitert werden kann, wollen die  MIT und KPV ebenfalls herauszufinden.

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