Kreistagsfraktionen begrüßen Machbarkeitsstudie zum Kulturhistorischen Zentrum

In einem gemeinsamen Antrag begrüßen die Kreistagsfraktionen von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, CDU und SPD die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie für ein kulturhistorisches Zentrum durch den Förderverein Kreis- und Stadtmuseum Segeberg. Der Förderverein wird als Auftraggeber der Machbarkeitsstudie fungieren, da er das Konzept entwickelt hat und im Dialog mit Bürger*innen, Politiker*innen, Expert*innen aus der Museumswelt und weiteren Institutionen steht.

Das in den letzten Jahren vom Förderverein weiterentwickelte Konzept sieht neben dem Museum zur Kreis-und Stadtgeschichte auch Kapazitäten für Forschung, Archive, Kultur- und Heimatpflege vor und soll sich zu einem Begegnungs- und außerschulischen Lernort entwickeln. In der Machbarkeitsstudie soll außerdem beleuchtet werden, welche Synergien mit anderen Kulturträgern im Kreis geschaffen werden können. Dabei sollen jedoch keine Doppelstrukturen gebildet werden.

Eine wesentliche Neuerung im Rahmen des aktuellen Konzeptes ist der Standort: Ursprünglich angedacht war der ehemalige Höhlenkrug in der Lübecker Straße; nunmehr steht das Haus Segeberg im Fokus. Im Gegensatz zum Höhlenkrug-Gebäude befindet sich das historische Haus Segeberg – ehemals Amtmannhaus von 1774 – in gutem Zustand und im Besitz des Kreises. Der Zeitpunkt zu diesen Überlegungen ist ideal, denn eine Umnutzung der bislang von der Kreisverwaltung genutzten Räume wird durch umfangreiche Verwaltungsneubauten direkt gegenüber möglich.

Die Bezuschussung der Machbarkeitsstudie soll durch den Kreis im Rahmen der allgemeinen Förderrichtlinie erfolgen. Darüber hinaus wird der Förderverein bei weiteren Stellen Mittel einwerben, etwa beim Land und den Aktiv Regionen. Zudem wird die Stadt Bad Segeberg bei der weiteren Konzipierung und Finanzierung der Studie einbezogen werden.

 

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