CDU Antrag für das Frauenhaus in Norderstedt nimmt erste Hürde

Kreis Segeberg / Norderstedt. Der Dringlichkeitsantrag der CDU Fraktion für mehr Unterstützung des Norderstedter Frauenhauses hat im Sozialausschuss des Segeberger Kreistages einstimmig die erste Hürde genommen. Mit kleinen Ergänzungen wurde dem Antrag zugestimmt. Der Antrag hat große Chancen auf Zustimmung im Hauptausschuss und einen endgültigen Beschluss für die  Hilfsmaßnahmen im Kreistag

Der geänderte Antrag im Wortlaut:

Der Diakonie Hamburg-West/Südholstein wird für den Zeitraum von April bis Dezember 2021 für den Betrieb und Einrichtung von weiteren externen Plätzen und entsprechender Aufstockung der Personalkosten, ein Zuschuss in Höhe von 90.000 € gewährt.Diese Mittel werden im Nachtragshaushalt in entsprechender Höhe beim Teilplan 31211 zur Verfügung gestellt. Dabei soll die Kreisverwaltung mit dem Träger prüfen, ob die Möglichkeit besteht, auch Wohnungen außerhalb von Norderstedt mit entsprechender Betreuung anzumieten. Gleichzeitig sollen alle amtsfreien Gemeinden und Ämter des Kreises um eine Rückmeldung gebeten werden, inwieweit schon Wohnungen für Frauen vorgehalten werden und ob die Bereitschaft besteht, bei der Einrichtung von externen Plätzen finanzielle Unterstützung zu leisten. Darüber hinaus wird die Verwaltung damit beauftragt Gespräche mit dem „PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein e.V.“ als Träger des Projektes „Frauen Wohnen“ zu führen. Ziel ist es, das Projekt im Kreis Segeberg zu intensivieren und damit die durchschnittliche Verweildauer der Bewohnerinnen des Frauenhauses zu senken. Damit hierfür ein finanzieller Rahmen vorhanden ist, werden im Nachtragshaushalt 25.000 € mit Sperrvermerk eingestellt. Der Träger des Frauenhauses Norderstedt ist bei den Gesprächen mit dem „PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein e.V.“ einzubeziehen.

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