Armin Laschet nach seiner Nominierung

Herausfordernde Tage liegen hinter uns. Und da denke ich nur in zweiter Linie an die K-Frage in unseren Reihen. Ich denke vor allem an die Situation auf den Intensivstationen, an den aufopfernden Einsatz von Pflegekräften und Ärztinnen und Ärzten. Es ist gut, dass wir diese Woche bundesweite Maßnahmen im Kampf gegen dieses gefährliche Virus beschließen. Wir müssen uns alle noch einmal für einige Wochen einschränken und Kontakte drastisch reduzieren. Das lohnt sich, denn es gibt Licht am Ende des Tunnels. Dabei hilft uns vor allem auch die immer besser laufende Impfkampagne.

In dieser schwierigen Zeit haben wir die Frage diskutiert, wer für die Union als Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl antritt. Gestern Abend haben wir in der CDU nach intensiven und offenen Gesprächen eine Einigung erzielt.
Dabei ist kein Argument unter den Tisch gefallen. Natürlich haben wir auch über aktuelle Umfragewerte gesprochen. Landesvorsitzende haben von Schalten mit Kreisvorsitzenden berichtet, in denen es auch Mehrheiten für Markus Söder als Kanzlerkandidaten der Union gab. Wir haben abgewogen und alle Aspekte von allen Seiten beleuchtet.

Wir haben uns auch über die Wahlkämpfe ausgetauscht, in denen wir als Union die Stimmung gedreht haben. Da ist der Wahlkampf gegen die rot-grüne Regierung von Hannelore Kraft in Nordrhein-Westfalen 2017 nur einer von vielen. Vorstandsmitglieder haben auch daran erinnert, wie die CDU in den vergangenen Jahren immer wieder für Überzeugungen und Themen eingetreten ist, bei denen die politischen Mehrheiten erst noch errungen und teilweise erkämpft werden mussten. Vor einer solchen Aufgabe stehen wir jetzt wieder.

Im Lichte all dieser Aspekte hat sich der Bundesvorstand mit Vertretern aus der Kommunalpolitik, aus den Landtagen, dem Bundestag und Europäischen Parlament und aus unseren Vereinigungen in geheimer Abstimmung für mich als Kandidaten ausgesprochen. Dafür bin ich dankbar. Heute Mittag hat auch Markus Söder seine volle Unterstützung zugesagt und mitgeteilt, dass die CSU diesem Votum folgt. Auch über dieses Vertrauen freue ich mich sehr. Ich werde als Kanzlerkandidat der Union mit vollem Einsatz dafür kämpfen, dass CDU und CSU auch nach der Bundestagswahl die Zukunft unseres Landes gestalten.

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