Eine großartige Stärkung unseres Beratungsangebotes für Frauen

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Das Hilfe- und Unterstützungssystem für von Gewalt betroffene Frauen in Schleswig-Holstein soll stärker ausgebaut und die finanziellen Mittel erheblich aufgestockt werden. Um ein Hilfesystem transparent und damit gerecht auszugestalten, muss man sich zunächst einen guten Überblick über die IST-Situation verschaffen. Daher ist eine Bedarfsanalyse in Auftrag gegeben worden. Diese kommt zu dem Ergebnis, dass das Hilfe- und Unterstützungssystem in Schleswig-Holstein grundsätzlich und im Vergleich mit den anderen Bundesländern bereits sehr gut aufgestellt ist. Die Finanzierung über das Finanzausgleichsgesetz wird als vorbildlich bezeichnet. Und dennoch gibt es Nachbesserungsmöglichkeiten, insbesondere im Norden des Landes.

Deshalb begrüßen wir es, dass auch die Innenministerin mit den Betroffenen stets im Gespräch ist und sich abzeichnet, dass in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg bald eine Lösung gefunden werden wird. Damit werden wir zeitnah auch den Frauen im Norden eine Zuflucht bieten. Auch bei der weiteren Aufteilung und Aufstockung der Mittel und Plätze zeigt sich eins: Wir werden das bereits als sehr gut bewertete System noch weiter stärken, um dort Hilfeleistung anzubieten, wo sie benötigt wird. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Stärkung der Präventionsarbeit mit höheren finanziellen Mitteln, denn unser Ziel ist es, damit die Zahl der Opfer von häuslicher Gewalt weiterhin zielsicher bekämpft werden kann. Besonders wichtig ist uns die Stärkung des KIK-Netzwerks (Kooperations- und Interventionskonzept gegen häusliche Gewalt), das wiederum alle Akteure, die Hilfeleistungen anbieten und Frauen in Gewaltsituationen helfen, miteinander verbindet – für den besseren Schutz von Frauen und ihren Kindern.“

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