Norderstedt muss guter Standort für Pflegeleistungen sein – Onlinekonferenz der CDU zum Landtagswahlprogramm

Pressemitteilung vom CDU Ortsverband Norderstedt
Text: Thorsten Borcher

Fünf Monate vor der Landtagswahl führten Segebergs CDU-Kreisvorsitzender Ole Plambeck (MdL) und Norderstedts CDU-Chef Thorsten Borchers mit gut 30 interessierten Mitgliedern eine Onlinekonferenz zum Entwurf des Landtagswahlprogramms der CDU durch. Dies war der Start einer Veranstaltungsserie im Kreis Segeberg zum Landtagswahlprogramm.

Als Gast hatte sich auch der Vorsitzende der Programmkommission und Landtagsabgeordnete Tobias von der Heide zugeschaltet.

Thorsten Borchers wies auf die Notwendigkeit der Mitgliederbeteiligung bei der Gestaltung des Wahlprogrammes hin. Das ist auch dem Kreisvorsitzenden Ole Plambeck wichtig, der noch weitere Veranstaltungen im Kreis durchführt. „Wir wollen die Mitglieder mitnehmen, deren Themen aufnehmen und den Gestaltungsspielraum für das Wahlprogramm jetzt nutzen“, so Borchers und Plambeck.

Für den Wahlkreis Norderstedt und Umland geht am 08.05.2022 der CDU-Landtagskandidat und Stadtvertreter Patrick Pender ins Rennen.

Die Vorsitzende des Sozialwerks Norderstedt e.V. Doris Vorpahl, Mitglied des CDU-Ortsvorstandes, forderte leidenschaftlich eine bessere materielle und personelle Ausstattung der Norderstedter Pflegeschule. Arbeitsbedingungen und Bezahlung angehender und bereits im Beruf stehender Pflegekräfte seien deutlich zu verbessern. Norderstedt müsse ein guter Standort für Pflegeleistungen sein.

Petra Müller-Schönemann, Vorsitzende des Norderstedter Jugendhilfeausschusses, plädierte vehement für eine eigene Schule für Erzieherinnen und Erzieher in Norderstedt. Der hohe Bedarf an qualifizierten Kräften könne bei weitem nicht gedeckt werden. Zudem müsse eine zweite PiA-Klasse (Klasse für Praxisintegrierte Ausbildung) eingerichtet werden.
Außerdem forderte die CDU-Stadtvertreterin eine Angleichung der Vergütung an die höheren Hamburger Tarife.

Weitere wichtige Themen sind der Wohnungsbedarf und die Flächenversiegelung. „Gerade der Süden Schleswig-Holsteins hat einen großen Bedarf an bezahlbaren Wohnraum und für junge Menschen die Möglichkeit Eigentum zu schaffen. Dies wollen wir als CDU unterstützen und unter anderem mehr Bauland mobilisieren und eine Landeseigenheimzulage schaffen“, erklärte Plambeck.

Ole Plambeck und Tobias von der Heide sicherten die Mitnahme der Forderungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Programmkommission zu. „Wir werden zu den diskutierten Themen konkrete Änderungsanträge formulieren, um diese dann beim Landesparteitag einzubringen“, so Plambeck weiter.

Neben dem Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann, dem langjährigen Norderstedter Oberbürgermeister und ehemaligen Innenminister Hans-Joachim Grote, der Vorsitzenden der Norderstedter Senioren-Union Susanne Rummel, nahmen auch die Kreisvorsitzende der Frauenunion Maren Storjohann, der langjährige Landtagsabgeordnete Manfred Ritzek sowie der Vorsitzende der kommunalpolitischen Vereinigung Uwe Voss an der Veranstaltung teil.

Weitere Veranstaltungen zur Programmdiskussion finden am Dienstag, den 14.12.2021 um 19 Uhr in der Begegnungsstätte Wahlstedt, am Donnerstag, den 16.12.2021 um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Kaltenkirchen und als Kreisverbandsausschuss am Dienstag, den 11.01.2022 um 19 Uhr im Bürgerhaus Henstedt-Ulzburg unter 2G und einem strengen Hygienekonzept statt.

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