Informationstour der CDU Bad Segeberg beim Einzelhandel in der Innenstadt

Pressemitteilung und Foto von der CDU Bad Segeberg

(v.l.n.r.) Till Wenzel (CDU Bad Segeberg), Marlis Stagat und Reinhard Schweim (WirfürSegeberg), Ina Roth (CDU Bad Segeberg), Sönke Siebke (CDU Landtagsabgeordneter) und Ursula Michalak (Senioren Union Bad Segeberg)

Was kann Politik für die Geschäftsleute und die Innenstadt von Bad Segeberg tun?
Um diese Frage zu beantworten, trafen sich am Samstag, dem 2.7.2022, Marlis Stagat und Reinhard Schweim von WirfürSegeberg, der Landtagsabgeordnete Sönke Siebke, die Vorsitzende der Senioren Union Ursula Michalak und Ina Roth und Till Wenzel vom CDU Vorstand. Weit über zwei Stunden dauerte der Rundgang vom Parkplatz vor der Kirche aus über den Markt, Oldesloerstraße zur Bahnhofstraße, Seminarweg, Fußgängerzone, Kurhausstraße zurück zum Parkplatz.

In direkten Gesprächen auch mit anderen Geschäftsleuten wurden verschiedene Probleme und Wünsche angesprochen und diskutiert.

Wichtig sei vor allem eine gute Parkplatzsituation. Man habe durchaus Verständnis für die Erhöhung der Parkkosten – Weitergabe der Mehrwertsteuer -, aber es müsse genügend Innenstadt nahe Parkplätze geben als Ausgangspunkt für einen Einkaufsbummel.
Von daher habe man überhaupt kein Verständnis für die stadtseitig geplante Umgestaltung des Seminarwegs. Gerade diese Parkplätze seien attraktiv und absolut notwendig.
Bezüglich der Fußgänger im Seminarweg müssten auch einmal ungewöhnliche Gedankenspiele erlaubt sein.

Warum kann man Fußgänger nicht über den Weg der Dahlmannschule führen?
Warum kann nicht hinter der Parkreihe an der Gemeinschaftsschule ein Weg gestaltet werden?

Auch die Elterntaxis wurden angesprochen. Einerseits habe man durchaus Verständnis für Eltern, die ihre Kinder aus umliegenden Gemeinden zur Schule bringen, weil der ÖPNV nur unzureichend ist. Andererseits führe dieses Verkehrsaufkommen zu Staus.
Warum könne man keine Stellen als Elterntaxi-Aus/Einsteigstellen einrichten?
Muss der Busverkehr wirklich durch den Seminarweg gelenkt werden?

Im Hinblick auf den geplanten Umbau der Kurhausstraße wurde gefragt, warum es keine Gesamtplanung für Bad Segeberg gebe?

Für die Innenstadt wünschen sich alle einen guten Branchenmix, auch bei den Neueröffnungen.

Der Kontakt Geschäftsleute – Politik wird als notwendig erachtet – gerade in der unsicherer werdenden Wirtschaftslage.

Der Gedankenaustausch beim Bummeln und Besichtigen war intensiv, positiv und soll unbedingt fortgesetzt werden, darüber waren sich alle Beteiligten einig.
Bad Segeberg braucht eine lebendige Innenstadt und engagierte Geschäftsleute, aber auch eine Politik, die offene Ohren hat und da Hilfestellung gibt, wo es möglich ist. Nur so kann Bad Segeberg erfolgreich bleiben.

 

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