Die JU Norderstedt besuchte in Begleitung des Landtagsabgeordneten Patrick Pender am Tag der Bundeswehr den Marinestützpunkt Eckernförde. Sie dankt den Streitkräften für ihren Dienst und befürwortet Aktionen wie den Tag der Bundeswehr.
Im Rahmen der bundesweiten Veranstaltung öffnete die Bundeswehr ihre Standorte für Besucher und gewährte Einblicke in die Arbeit der verschiedenen Teilstreitkräfte. Auf dem Gelände des Marinestützpunktes konnten die Teilnehmer zahlreiche Fahrzeuge und Waffensysteme besichtigen, darunter den Schützenpanzer Puma, den Kampfpanzer Leopard 2 sowie das Flugabwehrraketensystem Patriot.
Besonderes Interesse weckte die Vorführung des Seebataillons, bei der amphibische Einsatzverfahren demonstriert wurden. Zudem bot sich die Gelegenheit, U-Boote der Klasse 212A aus nächster Nähe zu betrachten und mit Soldatinnen und Soldaten ins Gespräch zu kommen. Auch Überflüge eines Seefernaufklärers vom Typ P-8A Poseidon sowie von Tornado-Kampfjets gehörten zum Programm.
An verschiedenen Informationsständen informierten Angehörige der Bundeswehr über Ausbildungsmöglichkeiten, Karrierewege und die Aufgaben der Streitkräfte.
Schleswig-Holstein nimmt im Ostseeraum eine wichtige Rolle in der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik ein. Die Mitglieder der JU Norderstedt nutzten die Gelegenheit, Fragen über das Aufgabenprofil zu stellen und sich über die Entwicklung des Standorts zu informieren. So konnte auch ein kurzes Gespräch mit dem Kommandeur des Landeskommandos Schleswig-Holstein, Oberst Michael Skamel, im Rahmen der Besichtigung stattfinden.
Aus Sicht der JU Norderstedt leisten Veranstaltungen wie der Tag der Bundeswehr einen wichtigen Beitrag zum Austausch zwischen den Streitkräften und der Gesellschaft. „Wir haben großen Respekt vor dem Dienst, den unsere Soldatinnen und Soldaten tagtäglich leisten.“ bringt Ben Burger, Vorsitzender der JU Norderstedt, seine Wertschätzung zum Ausdruck. „Gleichzeitig braucht die Bundeswehr den Rückhalt in der Gesellschaft. Der Tag der Bundeswehr stärkt das Bewusstsein dafür und ermöglicht den direkten Austausch mit den Menschen hinter der Uniform“, hebt Burger hervor.
Der Besuch in Eckernförde bot den Teilnehmern die Möglichkeit, die Arbeit der Bundeswehr unmittelbar kennenzulernen und einen Eindruck von den vielfältigen Aufgaben der Soldatinnen und Soldaten zu gewinnen.