„Das ist ein historischer Tag für Schleswig-Holstein, für den Wirtschaftsstandort Norddeutschland, für die vielen Pendlerinnen und Pendler, aber vor allem für die Bad Segebergerinnen und Bad Segeberg, die tagtäglich im Stau stehen und belastet sind“, erklären die CDU-Landtagsabgeordneten Sönke Siebke und Ole Plambeck sowie die CDU-Bundestagsabgeordnete Melanie Bernstein gemeinsam. „Der Weiterbau der A20 ist für unseren Kreis Segeberg das wichtigsten Infrastrukturprojekte – und endlich geht es voran!“
Mit der Einigung zieht der BUND seine Klage gegen die Baugenehmigung des Abschnitts zwischen Weede und Wittenborn zurück. Im Gegenzug richtet das Land eine Stiftung für den Fledermausschutz mit einem Kapital von 14 Millionen Euro ein. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten heute Vertreter der Landesregierung, des BUND und des NABU bei der Autobahnmeisterei Bad Segeberg.
„Wir freuen uns, dass die Landesregierung und die Umweltverbände einen Weg gefunden haben, den dringend notwendigen Weiterbau zu ermöglichen. Der heutige Tag ist ein Brustlöser für die A20“, so die drei Segeberger CDU-Abgeordneten. „Wir mahnen aber auch an, das Verbandsklagerecht zu überprüfen. Es kann nicht sein, dass die Umsetzung des wichtigsten Infrastruktur-Projektes von einzelnen Verbänden abhängig ist“, so Bernstein, Plambeck und Siebke weiter.
Der rund zehn Kilometer lange Abschnitt soll insbesondere Bad Segeberg und die umliegenden Gemeinden vom Verkehr entlasten. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte bereits angekündigt, dass der Bau in der ersten Hälfte des kommenden Jahres starten könne. Ziel ist es, dass spätestens 2031 Pendlerinnen und Pendler, Güterverkehr und Gäste der Karl-May-Spiele staufrei unterwegs sein können.
„Der Weiterbau der A20 ist ein entscheidender Schritt, um Mobilität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität in der Region zu stärken“, sagt Melanie Bernstein (MdB). „Ich freue mich, dass auch der Bund zu seinem Wort steht und die Finanzierung sichert.“
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat zugesagt, alle baureifen Projekte – darunter auch die A20 – sehr zeitnah freizugeben, sobald der Bundeshaushalt steht. Die Finanzierung sei damit gesichert.
„Nach Jahren des Stillstands können wir endlich sagen: Es geht voran!“, so Ole Plambeck abschließend. „Diese Einigung ist ein Durchbruch für unsere Region – für die Bad Segebergerinnen und Bad Segeberg und für den Kreis Segeberg.“