Solidarität in Aktion – CDU Segeberg übergibt 6.000-Euro-Spende für Sicherheitsprojekt der Jüdischen Gemeinde in Segeberg

Foto (vlnr): Philipp Frank, Ole Plambeck, Ljudmila Budnikov, Walter Blender, Melanie Bernstein, Bernd Jorkisch, Sönke Siebke, es fehlt Sebastian Fricke

 

In einem Akt der Solidarität überreichte eine Delegation von Vertretern aus Politik und Wirtschaft symbolisch einen Spendenscheck an die Jüdische Gemeinde Segeberg. Auf Bestreben der Bundestagsabgeordneten Melanie Bernstein wurden 6.000 Euro gesammelt, die für den Kauf einer Videoüberwachungsanlage innerhalb eines Panikraumes aufgewendet werden soll.

„Vor einigen Tagen habe ich in einem Telefonat mit Walter Blender, dem Vorsitzenden derJüdischen Gemeinde, über die Sicherheitslage in der Synagoge in Bad Segeberg gesprochen. Es hat mich zutiefst erschüttert, dass gerade ältere Mitglieder der Gemeinde und Familien mit kleinen Kindern aus Sorge um ihre Sicherheit nicht mehr an Gottesdiensten teilnehmen mögen. Ich habe Walter Blender zugesagt, ihn bei der Umsetzung weiterer Schutzmaßnahmen zu unterstützen. Meine Kollegen aus dem schleswig-holsteinischen Landtag, Ole Plambeck und Sönke Siebke, sowie die Unternehmer Bernd Jorkisch, Sebastian Fricke und Philipp Frank waren sofort Feuer und Flamme von der Idee, hier unbürokratisch zu helfen. Gemeinsam haben wir nun die benötigten 6.000 Euro übergeben.“

Gleichermaßen äußerten sich auch Ole Plambeck und Sönke Siebke, die antisemitische
Anfeindungen in jeglicher Form verurteilen und der Jüdischen Gemeinde in Segeberg auch
zukünftig ihre volle Unterstützung zusicherten.

„Diese Spende wird dazu beitragen, eine umfassende und moderne Videoüberwachungsanlage zu erwerben, die die Sicherheit in den Räumlichkeiten der
Gemeinde erhöht und ein Gefühl des Schutzes für alle Mitglieder und Besucher schafft“,
betonte Walter Blender, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde dankbar die Wichtigkeit
dieses Projekts auch angesichts zunehmender Sicherheitsbedenken.

Seine Vorstandskollegin Ljudmila Budnikov ergänzte, dass die Synagoge ein Ort der
Begegnung, des Friedens und der Versammlung sei. Die Gemeinde setzt sich für Toleranz ein und möchte eine Atmosphäre der Offenheit schaffen, für jeden, der Teil dieser Gemeinschaft
sein möchte.